Leopoldine Krulik
Leopoldine Krulik (* 14. November 1898; † 26. August 1972[1]) war Salzburger Landesleiterin der Österreichischen Frauenbewegung.
Leben
Leopoldine Krulik, geborene Kominek, war seit ihrer frühen Jugend in der christlichen Frauenbewegung tätig. Nach dem Umbruch des Jahres 1945 stellte sie sich sofort in den Dienst des Wiederaufbaus und gründete in ihrem damaligen Wohnort Bad Hofgastein die erste Ortsgruppe der Österreichischen Frauenbewegung im Land Salzburg. Bald darauf wurde sie zur Landesleiterin bestellt.
- In echt fraulicher Art hat Frau Krulik stets zu helfen gesucht und viele Aktionen ins Leben gerufen, durch die Hunderten von Müttern und Frauen, die in Not geraten waren, geholfen werden konnte. Hier gab es eine Unterstützung, dort Säuglingswäsche, vielen Kindern stand sie bei Taufe oder Firmung Pate, anderen wurde auf Weihnachten eine Freude bereitet. Müttern, die ihre Angehörigen verloren hatten, bereitete sie eine schöne Muttertagsfeier, in der sie auf ein paar Stunden ihre Sorgen vergessen konnten.
- Durch ihr hilfsbereites Wesen hat sich Leopoldine Krulik in Bad Hofgastein die Achtung und Wertschätzung der ganzen Bevölkerung erworben. Sie ist die Frau, zu der jedermann, ohne Parteiunterschied, kommen kann, denn an ihre Türe klopft niemand vergebens.
Leopoldine Krulik war mit dem Kantineur Franz Krulik verheiratet, mit dem sie einen Sohn Franz hatte. Sie lebten (soweit aus den Parten zu erschließen) zuletzt in Wals.[1][2]
Quelle
- Salzburger Volkszeitung, 13. November 1948, S. 7: Leopoldine Krulik feiert 50. Geburtstag
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Salzburger Nachrichten, 2. September 1972, S. 12: Parte der ÖVP und der ÖFB
- ↑ Salzburger Nachrichten, 3. März 1961, S. 12: Parte für Franz Krulik
Zeitfolge
| Vorgängerin – |
Landesleiterin der Österreichischen Frauenbewegung 1945–1950 |
Nachfolgerin |