Lonka
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| Basisdaten | |
| Länge: | 24,5 km |
| Quelle: | Sonntagskarhöhe |
| Quellhöhe: | 2 023 m ü. A. |
| Mündung: | in Mariapfarr in die Taurach |
| Mündungshöhe: | 1 064 m ü. A. |
| Höhenunterschied: | ca. 950 m |
Die Lonka, auch Weißpriachbach oder Longa, ist ein Fluss im Norden des Lungaus.
Verlauf
Die Lonka entspringt südwestlich des Oberhüttensees, südlich der Sonntagskarhöhe im südlichen Forstau im Pongau. Nachdem sie zunächst nach Osten fließt, nimmt sie etwa 100 Meter südlich des Oberhüttensees den Abfluss des Sees auf und wendet sich nach Süden und gelangt in das nördliche Gemeindegebiet von Weißpriach im Lungau. Westlich der Lungauer Kalkspitze, durch das Lanschfeld fließt sie nun in zahlreichen Mäandern durch das Weißpriachtal und mündet in Mariapfarr in Stranach in der Ortschaft Pichl in die Taurach.
Die Lonka mäandert auf einigen Kilometern durch das Weißpriachtal, das heißt, sie bahnt sich ihren Weg in unzähligen Schleifen.
Namensgebung
Die Kelten, die hier bereits 500 v. Chr. siedelten, gaben dem eigenartig gewundenen Fluss den Namen Lonkina, die Gekrümmte. Aus dem Lonkina wurde Lonka oder Longa und schlussendlich Lungau.[1].
Eine andere Quelle erklärt, dass der Name "Lonka" auf das altslawische Wort lonka für 'Moor, Sumpf' zurückgeht.[2]
Naturschutz
Das Weißpriachtal erstreckt sich über rund 20 Kilometer, vom Oberhüttensee bis Stranach in Mariapfarr. Mehr als die Hälfte dieses Tales ist geschützte Landschaft. Das Landschaftsschutzgebiet Niedere Tauern erstreckt sich vom Ursprung der Longa bis Hinterweißpriach. Beim Lahntörl ist ein kleiner Abschnitt der Lonka als Geschützter Landschaftsteil ausgewiesen. Daran schließen talauswärts jeweils mit den angrenzenden Überschwemmungsgebieten entlang der Weißpriacher Landesstraße die Geschützten Landschaftsteile "Lonka Mäander Nord" (rund 21 Hektar) und unterhalb des Weilers Weißpriach "Am Sand" bis nach Bruggarn (Gemeinde Mariapfarr) die "Lonka Mäander Süd" (rund 35 Hektar) an. Bevor die Longa in Stranach in die Taurach mündet, streift sie noch den geschützten Landschaftsteil "Althofener Moos".[1]
Bildergalerie
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Blick auf die Longa, Bild von Alois Eßl
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Luftbild auf die Longa von Walter Hutter
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Mündung der Longa (rechts im Bild) in die Südliche Taurach (links im Bild)
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Die sanfte Lonka bei Niedrigwasser im April 2025.
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Die wilde Lonka bei Niedrigwasser im April 2025.
weitere Bilder
Lonka – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Weblink
- Verlauf auf AMap, aktualisierter Datenlink 27. Mai 2024
Quellen
- Gemeinde Weißpriach
- service.salzburg.gv.at Geschützter Landschaftsteil
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
- www.salzburg.gv.at, Verlauf, Längen- und Höhenangaben
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Ausflug zur Longa ist Naturerlebnis pur. Salzburger Landeskorrespondenz vom 6. Juni 2016
- ↑ Franz Hörburger: "Salzburger Ortsnamenbuch", bearbeitet von Ingo Reiffenstein und Leopold Ziller, hrsg. von der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1982 (ohne ISBN)