Verweserhaus Mühlbach

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Das sog. Verweserhaus Mühlbach ist ein historisches Gebäude in Mühlbach im Pinzgau in der Gemeinde Bramberg am Wildkogel.

Geschichte

Das Verweserhaus stammt im Kern aus dem Mittelalter und war ursprünglich ein Bauernhaus. 1570 wurde es mitsamt seinem Hausfeld vom Augsburger Gewerken Mannlich erworben. 1638 gelangte es zusammen mit allen anderen Berg- und Betriebsgebäuden des örtlichen Bergbaus in den Besitz des Fürstbischofs von Salzburg und wurde Sitz der Bergbauverwaltung des Gebietes von Zell am See (Bergbau Limberg) bis Krimml.


Nach Eingliederung des Erzbistums Salzburg in die Österreichisch-Ungarische Monarchie wurde das Verweserhaus bis zur Schließung des Bergbaubetriebes im Jahr 1864 Sitz des k.k. Berg- und Hüttenamtes. Im Anschluss daran bezog die k.k. Forstverwaltung das Objekt und das Verweserhaus blieb nach dem Ende der Monarchie Sitz der Österreichischen Bundesforste.

Das mittlerweile stilgerecht restaurierte Gebäude beherbergt seit dem Jahr 2000 das Büro und das Informationszentrum der Bergbauforschung Bramberg. Das ursprünglich mit dem Verweserhaus ein Funktionsensemble (Lager für Proviant und Gerätschaften, Gast- und Kantinenhaus) bildende sog. Verwalterwirtshaus - Geburtshaus von Johann Panzl - das in unmittelbarer Nähe des Verweserhauses steht und so mit diesem auch optisch eine Einheit bildet, sticht durch seinen bedauerlichen Verfall umso mehr ins Auge.

Quellen

  • folder des Vereins für Bergbauforschung Bramberg