Bildstock am Hans-Sedlmayr-Weg
Der Bildstock am Hans-Sedlmayr-Weg im Salzburger Stadtteil Riedenburg ist ein Bildstock.
Lage
Der Bildstock steht am Hans-Sedlmayr-Weg am Fuße des Krauthügels nahe der Fürstenallee bereits weniger Meter auf Riedenburger Stadtteilgebiet.
Beschreibung
Der 2,65 m hohe Bildstock ist aus Konglomerat gehauen und besteht aus drei Teilen. Den Sockel bildet ein breiter Quader, dessen obere Kanten nach innen flächig abgeschrägt wurden, sodass eine Überleitung zum darüber befindlichen rechteckigen Pfeiler gegeben ist, dessen Kanten durch breite Phasen grob gebrochen sind. Der Pfeiler trägt einen Aufsatz, der wie ein Häuschen mit einem Satteldach geformt ist, die zusammen aus einem Stein herausgearbeitet wurden. Das Satteldach kragt seitlich und nach vorne schützend über das Häuschen hinaus. Vor der Bildnische ist am unteren Rand ein aus Blech gefertigtes Fach für Kerzen und Blumen angebracht.
Am Fuß des Bildstockes wächst ein Rosenstrauch. Um 2010 wurde vor dem Bildstock zudem ein Buchsbaum gepflanzt. Bis in um 1980 floss noch ein Bächlein vom Almkanal kommend am Bildstock vorbei, das über den großen Garten des Seniorenwohnhauses Nonntal heute aber nach Anlage der Karl-Höller-Straße größtenteils verrohrt ist. Dieses Wasser mündet wenig später in den Köck-Ablass und danach in den Hellbrunnerbach.
Das Marien-Gnadenbild
In dem Häuschen eingelassen ist eine rechteckige Bildnische, in der sich ein auf Blech gemaltes Bildnis von Maria mit dem Jesuskind befindet. Dieses typische Gnadenbild ist unter dem Titel "Mariahilf" als Werk des Lucas Cranach d. Ä. (gemalt nach 1537) bekannt. Das Original ist Teil des Hochaltars des Innsbrucker Doms. Als Gnadenbild wurde es besonders häufig vervielfältigt, es zählt in Tirol, Süddeutschland, ja im gesamten Ostalpenraum zu den verbreitetsten Marienbildern.
Zum Alter des Bildstockes
Das genaue Alter des Bildstockes ist nicht bekannt. Der dort beginnende und über den Krauthügel nordwärts führende Weg (heute Hans-Sedlmayr-Weg) wurde in der Gründerzeit zwischen 1860 und 1890 angelegt, der sehr genaue Stadtplan von 1860 und auch das Sattler-Panorama (vor 1830) zeigt dort noch keinen Weg und auch noch keinen Bildstock. Nach Angaben der Internet-Plattform des Salzburger Bildungswerkes "marterl.at" geht der Bildstock als "Alterskategorie" aber möglicherweise bis ins 17. Jahrhundert zurück.
Das Maria-Gnadenbild
In dem Häuschen eingelassen ist eine rechteckige Bildnische, in der sich ein auf Blech gemaltes Bildnis von Maria mit dem Jesuskind befindet. Dieses typische Gnadenbild ist unter dem Titel "Mariahilf" als Werk des Lucas Cranach d. Ä. (gemalt nach 1537) bekannt. Das Original ist Teil des Hochaltars des Innsbrucker Doms. Als Gnadenbild wurde es besonders häufig vervielfältigt, es zählt in Tirol, Süddeutschland, ja im gesamten Ostalpenraum zu den verbreitetsten Marienbildern.
Zum Alter des Bildstockes
Das genaue Alter des Bildstockes ist nicht bekannt. Der dort beginnende und über den Krauthügel nordwärts führende Weg (heute Hans-Sedlmayr-Weg) wurde in der Gründerzeit zwischen 1860 und 1890 angelegt, der sehr genaue Stadtplan von 1860 und auch das Sattler-Panorama (vor 1830) zeigt dort noch keinen Weg und auch noch keinen Bildstock. Nach Angaben der Internet-Plattform des Salzburger Bildungswerkes "marterl.at" geht der Bildstock als "Alterskategorie" aber möglicherweise bis ins 17. Jahrhundert zurück.
Die Kulturglauberin
In der Serie Kulturklauberin in den Salzburger Nachrichten schrieb Daniele Pabinger 2020 "...So einen prächtigen Buchsbaum im Stadtgebiet zu sehen ist schon eine Seltenheit geworden..."
→ Für nähere Informationen zu "Bildstock am Hans-Sedlmayr-Weg" siehe auch den Originalartikel von Kulturklauberin Daniele Pabinger auf SN.at.
Quellen
- Quelle ist der Originalartikel, der ursprünglich von einem nun anonymen Benutzer als erster Bearbeiter erstellt wurde. Näheres siehe → hier.
- Marterl.at
- Die Bilder