Künigl
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Die Freiherren und Grafen von Künigl (älter: Kinigl) sind ein Tiroler Adelsgeschlecht, das im Fürsterzbistum Salzburg zwei Domherren und einen hochfürstlichen Oberstjägermeister stellte.
Genealogie mit Salzburgbezug
(Auszug)
- Veit Kinigl, verh. mit Kunigunde Gräfin von Königsegg-Rothenfels, Tochter des Georg Freiherrn von Königsegg-Rothenfels und der Kunigunde Gräfin von Waldburg-Wolf(s)egg[1][2]
- Johann Georg Graf Kinigl (* 23. März 1628, † 18. August 1697), 1667 Tiroler Regierungs-Vizepräsident, verh. mit Anna Maria Vitzthum von Eckstedt, Tochter des August Vitzthum von Eckstädt und der Susanna Khuen von Belasy[2]
- (Johann Georg) Sebastian Graf Kinigl in Ernburg und Warth, Erbtruchsess in Tirol (* 1663; † 1739), Landeshauptmann (1695–1739) an der Etsch, verh. mit Gabriel(l)e Gräfin von Maulcon (* 1662)[1][3]
- Franz Joseph Heinrich Dominik Alexius Graf Kinigl Freiherr von Ehrenburg und Warth (* 16. Juli 1695, † 14. Juni 1755 Salzburg): aufgeschworen am 12. Juli 1713; 1728 Hofkammerpräsident; gestorben auf dem domkapitlischen Schloss Weingarten zu Salzburg[4]
- Johann Philipp Nerius Joseph Graf Künigl Freiherr zu Ehrenburg und von Warth (* 15. November 1696, † 17. November 1770), verh. mit Maria Barbara Judith von Starhemberg[5]
- Alexander Joseph Graf Künigl Freiherr zu Ehrenburg und von Warth (* 1704, † 16. August 1781), verh. mit Maria Antonia von Trautson, Gräfin zu Falkenstein (* 1706)
- Gabriele Maria, Gräfin Künigl Freiin zu Ehrenburg und von Warth (* 1738, †1775), verh. mit ihrem Vetter Leopold Franz Grafen Künigl[5]
- Kaspar Ignaz Graf Kinigl (* 1671/1672, † 1747): Salzburger Domherr ab 1723; 1702–1747 Bischof von Brixen[4][7]
- (Johann Georg) Sebastian Graf Kinigl in Ernburg und Warth, Erbtruchsess in Tirol (* 1663; † 1739), Landeshauptmann (1695–1739) an der Etsch, verh. mit Gabriel(l)e Gräfin von Maulcon (* 1662)[1][3]
- Johann Georg Graf Kinigl (* 23. März 1628, † 18. August 1697), 1667 Tiroler Regierungs-Vizepräsident, verh. mit Anna Maria Vitzthum von Eckstedt, Tochter des August Vitzthum von Eckstädt und der Susanna Khuen von Belasy[2]
Quellen
- Johann Riedl: Salzburg's Domherren. Von 1514-1806, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK) 7, 1867, S. 122-278, insb. S. 146
- wie in den Fußnoten angegeben
Fußnoten
- ↑ 1,0 1,1 Die bei Johann Riedl wiedergegebenen Aufschwörungsstammbäume 100 und 101 geben ein klares Bild der Abstammungsbeziehungen der dieser Familie entstammenden Domherren.
- ↑ 2,0 2,1 Rudolf Granichstaedten-Czerva, Nord-Tirol - Bürger- und Edelgeschlechter, Schlern-Schriften 131, Wagner, Innsbruck 1954. Hier: Ausschnitt „Chefs der Landesbehörden (1523-1813)“ auf www.coresno.com.
- ↑ Vgl. den Wikipedia-Artikel „Johann Sebastian Graf von Künigl“.
- ↑ 4,0 4,1 Johann Riedl (aaO S. 146) macht knappe biographische Angaben, insbesondere aber solche zu Erwerb und Resignation des jeweiligen Kanonikats.
- ↑ 5,0 5,1 5,2 Geneall.net-Eintrag.
- ↑ Salzburgischer Staatsschematismus für 1802, S. 146.
- ↑ Vgl. den Wikipedia-Artikel „Kaspar Ignaz von Künigl“.