Anton IV. Dürnberger

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Video in Gedenken an den österreichischen Bergsteiger Toni Dürnberger, 03:52 min Video

Anton Toni Dürnberger (* 11. September 1932 in St. Martin bei Lofer; † 17. August 1992 am Khan Tengri im Tian-Shan-Gebirge in Kirgisistan) war ein Bergsteiger und Forschungsreisender.

Leben

Bekannt wurde er als einer der Erstdurchsteiger der Alpawand zusammen mit Sepp Schmiderer und Hans Herbst. 1962 gelang ihm die Erstbesteigung des Paatusoq im Osten Grönlands. 1966 unternahm er eine zweite Grönland Expedition.

Toni Dürnberger und seine Frau Elfi stürzten 1992 im Abstieg vom 7 010 m ü. A. hohen Khan Tengri im Tian-Shan-Gebirge in Kirgisistan tödlich ab.

Die 1. Grönland-Expedition

1962 war Dürnberger der Leiter der österreichisch-deutschen Grönland-Expedition, die von 10. Juni bis 29. Juli unterwegs war. Teilnehmer der Expedition waren Ernst Herzinger, Kurt Gilg, Stefan Rausch, Alois Häusl, Adolf Dosch und Karl Fried Wasel. Dürnberger konnte nach seiner Rückkehr berichten, dass die Expedition 38 bisher unbegangene Berge und Fjordgletscher gemeistert hatte. An der Expedition hatten neben dem Salzburger ein Grazer und drei Bayern aus Bad Reichenhall teilgenommen.[1]

Die 2. Grönland-Expedition

1966 war Dürnberger der Leiter der deutschen-österreichischen Grönland-Expedition. Teilnehmer der Expedition waren Hans-Georg Voitl, Ernst Lainer und Manfred Zühlke. Die im Juni gestartete Expedition musste allerdings bereits Anfang Juni abgebrochen werden, nachdem drei der Expeditionsteilnehmer während eines heftigen Schneesturms in eine 40 Meter tiefe Gletscherspalte stürzten und verletzt wurden. Ziel der Expedition wäre es gewesen, mehrere bisher unbestiegene Gipfel zu bezwingen.[2]

Quellen

Einzelnachweise

  1. www.sn.at, Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 30. Juli 1962, Seite 5
  2. www.sn.at, Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 11. Juli 1966, Seite 6