Strandbad Hallein

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Geschlossen
geschlossen  Der hier beschriebene Betrieb oder die Einrichtung existiert in dieser Form nicht mehr. Dieser Beitrag beschreibt die Geschichte.
Historische Aufnahme, undatiert;
Inserat in der Salzburger Wacht für die Eröffnungsfeier.

Das Strandbad Hallein war ein nicht mehr bestehendes Freibad in Gamp in der Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein.

Geschichte

Das Strandbad Hallein wurde 1928 auf der Pitschachinsel an der Salzach erbaut. Das Badebassin, das 260 Meter lang und 15 Meter breit war, übertraf das bis dahin größte europäische Bassin des Kongressbades in Wien um 80 Prozent an Größe. Am 20. Juni war der Bau fertiggestellt und in der darauf folgenden Woche wurde mit der Wassereinleitung begonnen. Die Firma F. E. Bossong in Zürich stellte eine amerikanischen Riesen-Wassertoboggan (eng. Schlitten, im übertragenen Sinn Wasserrutsche) auf, die auf den Reklameplakaten „Strandbad Hallein" ersichtlich war.

Der Sandstrand umfasste eine Fläche von 1 600 Quadratmeter, weiters gab es einen Sprungturm, Wasserringe, Sportplatz, eine erstklassige Restauration (Zitat Quelle), 160 Kabinen und 300 Kleiderkästen.

Am Sonntag, den 1. Juli, wurde das Strandbad um 14 Uhr von Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl eröffnet werden. Im Zuge der Strandbad-Eröffnung wurde auch der danebenliegende Anton-Neumayr-Steg eröffnet.

Anlässlich der 700-Jahr-Feier Stadt Hallein fanden am Samstag, 23. August 1930, um 20 Uhr eine venezianische Nacht am Stausee beim Strandbad statt, sowie am Sonntag, 24. August von 17 bis 19 Uhr sportliche Veranstaltungen der Halleiner Turnvereine (Wasserspringen des christlichdeutschen Turnvereines, Wettschwimmen des Arbeiter-Turnvereines und Massenfreiübungen des deutschvölkischen Turnvereines) und um 20 Uhr neuerlich eine venezianische Nacht.

Bildergalerie

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Quellen