Benediktinerinnenabtei Nonnberg

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Das Frauen-Benediktinerinnen Stift Nonnberg ist das älteste, seit seiner Gründung 713 - 715 ununterbrochen bestehende Frauenkloster nördlich der Alpen.

Geschichte

  • 712/15: Gründung durch Hl. Rupert im Auftrag des Bayernherzogs Theodor, der das Kloster seiner Nichte (manchmal auch als seine Schwester bezeichnet) Erintrudis (auch Erentrudis geschrieben) als erster Äbtissin überantwortete.
  • 9. Jahrhundert: Das Kloster übernimmt die Regeln des Hl. Bendikt von Nursia, Italien; vorher lebte man nach einer 'Mischregel'
  • 1000: Bau einer Romanischen Basilika durch Kaiser Heinrich II.
  • 1242: Äbtissin Gertraud von Stein erhält die Pontifikalien (Bischofsring, Brustkreuz, Bischofsstab, Mitra und Pileous) für sich und ihre Nachfolgerinnen durch Fürsterzbischof Eberhard II. im Namen des Papstes und wird in den Prälatenstand (hochrangiger Geistlicher mit weitreichenden Befugnissen, so sprach man ja auch einer Grenze zum Nonnberg [markiert gewesen durch einen Grenzstein auf den zum Stift führenden Wegen]) erhoben.
  • 1423: ein Brand zerstört wesentliche Teile von Kirche und Kloster.
  • 1464: Wiederaufbau und Errichtung der heutigen gotischen Kirche und überwiegend gotischen Baulichkeiten.
  • 19. Jahrhundert: Bis zu dieser Zeit ist Nonnberg überwiegend ein Adeligenstift mit reichen Besitzungen. Von daher haben sich bedeutende Kunstwerke erhalten, u. a. der "Nonnberger Faltstuhl", 1242 (das ist eine zusammenklappbare, eben faltbare und daher leicht zu transportierende hockerartige Sitzgelegenheiten
  • 20. Jahrhundert: bekannteste Lehrerin im Stift war Maria von Trapp, die durch den Film Sound of Music weltberühmt wurde


Güter

Quelle