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== Geografie ==
 
== Geografie ==
Südtirol (it. ''Alto Adige'', Hochetsch) ist ein Gebirgs- und Durchgangsland mit vielfältigen Landschaftsformen auf engem Raum. Über 85 % seiner Fläche liegen über 1000, fast 65 % sogar höher als 1500 Meter über dem Meeresspiegel. Im Talbecken der Eisack um Brixen und in der breiten Etschtalfurche von Meran über Bozen bis Salurn gedeiht eine üppige Vegetation mit reichen Edelobstbau und Weinbau. Im Osten hat Südtirol Anteil an dem aus Kalken aufgebauten Felsland der [[Dolomit]]en. Der Brenner ist die Wasserscheide zwischen Schwarzem Meer und der Adria, der mit 1.375 m ü. NN. niedrigste Übergang über die [[Zentralalpen]] und die verkehrsreichste Grenzstation Italiens.
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Südtirol (it. ''Alto Adige'', Hochetsch) ist ein Gebirgs- und Durchgangsland mit vielfältigen Landschaftsformen auf engem Raum. Über 85 % seiner Fläche liegen über 1000, fast 65 % sogar höher als 1500 Meter über dem Meeresspiegel. Im Talbecken der Eisack um Brixen und in der breiten Etschtalfurche von Meran über Bozen bis Salurn gedeiht eine üppige Vegetation mit reichen Edelobstbau und Weinbau. Im Osten hat Südtirol Anteil an dem aus Kalken aufgebauten Felsland der [[Dolomit]]en. Der Brenner ist die Wasserscheide zwischen Schwarzem Meer und der Adria, der mit 1.375 m ü. A. niedrigste Übergang über die [[Zentralalpen]] und die verkehrsreichste Grenzstation Italiens.
    
Im Norden grenz Südtirol an das ehemalige Mutterland [[Tirol]]; im Osten an [[Osttirol]], im Nordosten an das [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]]; im Südosten an die italienische Region Veneto (Venezien); im Süden an die italienische Provinz Trient ([[Trentino]]), die zusammen mit Südtirol die Region ''Trentino-Südtirol'' (Trentino-Alto Adige) bildet, sowie an die italienische Region Lombardei und im Westen an die Schweiz (Graubünden);
 
Im Norden grenz Südtirol an das ehemalige Mutterland [[Tirol]]; im Osten an [[Osttirol]], im Nordosten an das [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]]; im Südosten an die italienische Region Veneto (Venezien); im Süden an die italienische Provinz Trient ([[Trentino]]), die zusammen mit Südtirol die Region ''Trentino-Südtirol'' (Trentino-Alto Adige) bildet, sowie an die italienische Region Lombardei und im Westen an die Schweiz (Graubünden);
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Die wichtigsten Flüssen sind: Die ''Etsch'', die mit 415 Kilometer der zweitlängste Fluss in Itaien ist. Sie entspringt in den Ötztaler Alpen auf dem Sattel des Reschenscheideck (1.525 m ü. NN.). Die ''Eisack'' ist mit etwa 96 Kilometern der zweitlängste Fluss in Südtirol. Sie entspringt am Brenner in einer Höhe von 1.990 m ü. NN.und mündet südlich von Bozen in die Etsch.  
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Die wichtigsten Flüssen sind: Die ''Etsch'', die mit 415 Kilometer der zweitlängste Fluss in Itaien ist. Sie entspringt in den Ötztaler Alpen auf dem Sattel des Reschenscheideck (1.525 m ü. A.). Die ''Eisack'' ist mit etwa 96 Kilometern der zweitlängste Fluss in Südtirol. Sie entspringt am Brenner in einer Höhe von 1.990 m ü. A. und mündet südlich von Bozen in die Etsch.  
    
Der ''Noce'' durchfließt Südtirol im Südwesten und mündet in die Etsch. Die ''Rienz'' fließt durch das Pustertal im Nordosten der Provinz und mündet nördlich von Brixen in die Eisack.  
 
Der ''Noce'' durchfließt Südtirol im Südwesten und mündet in die Etsch. Die ''Rienz'' fließt durch das Pustertal im Nordosten der Provinz und mündet nördlich von Brixen in die Eisack.  
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===Fremdenverkehr===
 
===Fremdenverkehr===
Der Fremdenverkehr gehört neben der Landwirtschaft, dem Handel und dem Handwerk zu den wichtigsten Wirtschaftsbereichen in Südtirol. Der Beginn des Fremdenverkehrs hat seinen Ursprung im Raum Meran um das Jahr 1830, als Kuraufenthalte für den damaligen Adel des Habsburger Reiches aufkamen. Bald kam Gries bei Bozen als weiteres Kurzentrum dazu.  Weitere Kurorte mit Heilbädern entstanden. Dann brachen für den Fremdenverkehr aber ungünstige Zeiten herein: zunächst der Erste Weltkrieg, dann die Entstehung des Faschismus und schließlich der Zweite Weltkrieg.  
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Der Fremdenverkehr gehört neben der Landwirtschaft, dem Handel und dem Handwerk zu den wichtigsten Wirtschaftsbereichen in Südtirol. Der Beginn des Fremdenverkehrs hat seinen Ursprung im Raum Meran um das Jahr 1830, als Kuraufenthalte für den damaligen Adel des Habsburger Reiches aufkamen. Bald kam Gries bei Bozen als weiteres Kurzentrum dazu.  Weitere Kurorte mit Heilbädern entstanden. Dann brachen für den Fremdenverkehr aber ungünstige Zeiten herein: zunächst der Erste Weltkrieg, dann die Entstehung des Faschismus und schließlich der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]].  
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Im allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung in Europa erholte sich auch der Fremdenverkehr in Südtirol wieder. Der Höhenflug des Fremdenverkehrs in den 1970er Jarhen trug wesentlich zur allgemeinen Wohlstandssteigerung in Südtirol bei. Anfang der 1980er Jahre hat Südtirols Fremdenverkehr durch raumordnerische Beschränkungen de facto einen Bettenstop
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Im allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung in Europa erholte sich auch der Fremdenverkehr in Südtirol wieder. Der Höhenflug des Fremdenverkehrs in den 1970er Jarhen trug wesentlich zur allgemeinen Wohlstandssteigerung in Südtirol bei. Anfang der 1980er Jahre hat Südtirols Fremdenverkehr durch raumordnerische Beschränkungen de facto einen Bettenstop auferlegt bekommen, was zu einer Stagnation des Angebotes (Betten) geführt hat. Andererseits auch die Provinz vor Bausünden und Betondörfern gerettet hat.
auferlegt bekommen, was zu einer Stagnation des Angebotes (Betten) geführt hat. Andererseits auch die Provinz vor Bausünden und Betondörfern gerettet hat.
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1995 zählte Südtirol insgesamt 26 Mio. Nächtigungen. Seither gab es einen leichten Rückgang, bis 2005 die Zahl
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1995 zählte Südtirol insgesamt 26 Mio. Nächtigungen. Seither gab es einen leichten Rückgang, bis 2005 die Zahl der Nächtigungen wieder auf etwas über 26 Mio. geklettert ist.  Im Fremdenverkehr sind ca. 30.000 Personen beschäftigt, dies entspricht 12% aller Beschäftigten. 58% der Beschäftigten im Gastgewerbe sind Frauen.
der Nächtigungen wieder auf etwas über 26 Mio. geklettert ist.  Im Fremdenverkehr sind ca. 30.000 Personen beschäftigt, dies entspricht 12% aller Beschäftigten. 58% der Beschäftigten im Gastgewerbe sind Frauen.
      
Insgesamt gibt es in Südtirol 10.041 Beherbergungsbetriebe, 4.359 gehören zu den gastgewerblichen und 5.682 zu den nichtgastgewerblichen Betrieben. Die Beherbergungsbetriebe bieten den Touristen insgesamt über 214.000 Betten an.
 
Insgesamt gibt es in Südtirol 10.041 Beherbergungsbetriebe, 4.359 gehören zu den gastgewerblichen und 5.682 zu den nichtgastgewerblichen Betrieben. Die Beherbergungsbetriebe bieten den Touristen insgesamt über 214.000 Betten an.
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== Persönlichkeiten ==
 
== Persönlichkeiten ==
 
* [[Andreas Hofer]], Freiheitskämpfer
 
* [[Andreas Hofer]], Freiheitskämpfer
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==Salzburg-Bezug==
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* über den [[Krimmler Tauern]] erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg die "Judenflucht" ins Ahrntal
    
==Fußnote==
 
==Fußnote==