Filialkirche St. Lorenz bei Mondsee: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1784]] wurde St. Lorenz wegen der von Mondsee weit entfernten Ortschaft Scharfling zur selbständigen Pfarre erhoben. Weder Friedhof noch Pfarrhof waren vorhanden und so stand die neu gegründete Pfarre bald in Zweifel. [[1808]] wurde St. Lorenz nach der Pensionierung des Pfarrers wieder eine Filialkirche von Mondsee. | [[1784]] wurde St. Lorenz wegen der von Mondsee weit entfernten Ortschaft Scharfling zur selbständigen Pfarre erhoben. Weder Friedhof noch Pfarrhof waren vorhanden und so stand die neu gegründete Pfarre bald in Zweifel. [[1808]] wurde St. Lorenz nach der Pensionierung des Pfarrers wieder eine Filialkirche von Mondsee. | ||
Zur Kircheneinrichtung gehört heute auch ein kleines Orgelpositiv von [[1697]], das weitgehend noch im Originalzustand erhalten ist. Es diente ursprünglich im Kloster als Chororgel und wurde erst im [[20. Jahrhundert]] in St. Lorenz aufgestellt. Das Gehäuse mit Verzierungen und Engel stammt von [[Meinrad Guggenbichler]], der Klang des Instrumentes ist bemerkenswert. | Zur Kircheneinrichtung gehört heute auch ein kleines Orgelpositiv von [[1697]], das weitgehend noch im Originalzustand erhalten ist. Es diente ursprünglich im Kloster als Chororgel und wurde erst im [[20. Jahrhundert]] in St. Lorenz aufgestellt. Das Gehäuse mit Verzierungen und Engel stammt von [[Meinrad Guggenbichler]], der Klang des Instrumentes ist bemerkenswert. | ||
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Version vom 26. Juni 2018, 08:35 Uhr
Vorlage:Historischer Salzburgbezug
Die Filialkirche von St. Lorenz befindet sich südöstlich von Mondsee unterhalb der Drachenwand im oberösterreichischen Mondseeland.
Allgemeines
Am Fuß der steil abfallenden Drachenwand liegt inmitten der ebenen Wiesen und Felder die Kirche von St. Lorenz. Im Gegensatz zu den anderen Filialkirchen von Mondsee, die alle Wallfahrtskirchen sind, ist eine solche für St. Lorenz nicht nachzuweisen. Vielleicht wurde das Gotteshaus bewusst in der abseits gelegenen Ebene errichtet, weil auch die Grabmalskirche des hl. Laurentius in Rom einst außerhalb der Stadt lag.
Patrozinium
hl. Laurentius
Geschichte
Einen indirekten Hinweis auf das Laurentius-Patrozinium und damit auf das Bestehen einer Kirche oder Kapelle gibt die urkundliche Nennung eines Hofes zu "sant Lorentzen" im Jahr 1384. Im Jahr 1486 wird das Gotteshaus in den ältesten Grundprotokollen des Klosters erstmals genannt. Unter Abt Gerhard Stadler (1723–1729) wurde die alte Kirche abgebrochen und mit dem barocken Neubau begonnen. Auswertungen von Kirchenrechnungen legen nahe, dass der Vorgängerbau aus dem 15. Jahrhundert stammte. Er besaß gemauerte Seitenwände, eine Holzdecke und einen Dachreiter. 1730 stellte Abt Bernhard Lidl (1729–1773) den Kirchenbau fertig und stattete ihn mit Marmoraltären aus.
1784 wurde St. Lorenz wegen der von Mondsee weit entfernten Ortschaft Scharfling zur selbständigen Pfarre erhoben. Weder Friedhof noch Pfarrhof waren vorhanden und so stand die neu gegründete Pfarre bald in Zweifel. 1808 wurde St. Lorenz nach der Pensionierung des Pfarrers wieder eine Filialkirche von Mondsee.
Zur Kircheneinrichtung gehört heute auch ein kleines Orgelpositiv von 1697, das weitgehend noch im Originalzustand erhalten ist. Es diente ursprünglich im Kloster als Chororgel und wurde erst im 20. Jahrhundert in St. Lorenz aufgestellt. Das Gehäuse mit Verzierungen und Engel stammt von Meinrad Guggenbichler, der Klang des Instrumentes ist bemerkenswert.
Bildergalerie
- Flialkirche St. Lorenz bei Monndsee und Zustand des naturgeschützten Baumes im Sommer 2018.jpg
Filialkirche St. Lorenz bei Monndsee und Zustand der naturgeschützten Linde im Sommer 2018
weitere Bilder
Filialkirche St. Lorenz bei Mondsee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quelle
- Internetseite der Gemeinde St. Lorenz