Solarkraftwerk Wildkogel: Unterschied zwischen den Versionen
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Am Wildkogel im [[Pinzgau]] geht in der ersten Novemberhälfte [[2010]] das höchstgelegene Solarkraftwerk Österreichs in Betrieb. Aufgrund seiner Lage in 2 100 [[m ü. A.|Metern Seehöhe]] hat es einen Wirkungsgrad, als ob es unter der Sonne | Am Wildkogel im [[Pinzgau]] geht in der ersten Novemberhälfte [[2010]] das höchstgelegene Solarkraftwerk Österreichs in Betrieb. Aufgrund seiner Lage in 2 100 [[m ü. A.|Metern Seehöhe]] hat es einen Wirkungsgrad, als ob es unter der Sonne [[Spanien]]s stehen würde. Mit einer Leistung von einem Megawatt wird es 1,3 Gigawattstunden Strom erzeugen. Damit werden drei Viertel des Energiebedarfs der [[Wildkogel-Bergbahnen]] gedeckt. | ||
"Die Höhenlage bringt Vorteile: Je kälter, desto besser der Wirkungsgrad, und auch die Strahlung ist intensiver", so Errichter [[Josef Brandstetter]]. Die Anlage erzielt daher dort oben um rund 30 Prozent mehr Stromertrag als beispielsweise in der [[Stadt Salzburg]]. "Den Vorteil haben wir uns aber mit großem Aufwand erkauft", räumte der Kraftwerksbauer ein. Die Schnee- und Windlasten seien viel höher, das Ökosystem sehr empfindlich und der Transport in diese Höhenlage wesentlich mühsamer: 27 800 Einzelteile, 40 000 Schrauben, 28 000 Meter Kabel und 2 670 Klemm- und Steckverbindungen mussten in über 1 000 Transporten auf den Wildkogel gebracht werden. Die insgesamt 5 000 Solarzellen mit einer Gesamtfläche von 8 000 Quadratmetern wurden 2010 in den vier weitgehend schneefreien Sommermonaten auf 100 Gestellen angebracht. | "Die Höhenlage bringt Vorteile: Je kälter, desto besser der Wirkungsgrad, und auch die Strahlung ist intensiver", so Errichter [[Josef Brandstetter]]. Die Anlage erzielt daher dort oben um rund 30 Prozent mehr Stromertrag als beispielsweise in der [[Stadt Salzburg]]. "Den Vorteil haben wir uns aber mit großem Aufwand erkauft", räumte der Kraftwerksbauer ein. Die Schnee- und Windlasten seien viel höher, das Ökosystem sehr empfindlich und der Transport in diese Höhenlage wesentlich mühsamer: 27 800 Einzelteile, 40 000 Schrauben, 28 000 Meter Kabel und 2 670 Klemm- und Steckverbindungen mussten in über 1 000 Transporten auf den Wildkogel gebracht werden. Die insgesamt 5 000 Solarzellen mit einer Gesamtfläche von 8 000 Quadratmetern wurden 2010 in den vier weitgehend schneefreien Sommermonaten auf 100 Gestellen angebracht. | ||