Sinnhub Kunstwollfabrik: Unterschied zwischen den Versionen
K (1558? wahrscheinlich 1758) |
|||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| − | Die '''{{PAGENAME}}''' war ein Unternehmen in der Stadt Salzburg in der [[Riedenburg]]. Das Unternehmen entwickelte sich aus einem Hammerwerk mit zwei Mühlrädern des Niclas Sinnhuber, das schon 1591 nachgewiesen ist. 1622 wurde von Hans Sinnhuber zusätzlich eine Stein- und Gipsmühle gebaut. | + | Die '''{{PAGENAME}}''' war ein Unternehmen in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Riedenburg]]. |
| − | Turbinen wurden 1975 stillgelegt. | + | |
| + | == Geschichte == | ||
| + | Das Unternehmen entwickelte sich aus einem Hammerwerk mit zwei Mühlrädern des Niclas Sinnhuber, das schon [[1591]] nachgewiesen ist. [[1622]] wurde von Hans Sinnhuber zusätzlich eine Stein- und Gipsmühle gebaut. [[1758]] wurde hier dann eine Drahtziehrei eingerichtet, bis [[1863]] das Unternehmen von Matthias Schnitzer zu einer Kunstwollspinnerei umgebaut wurde, wobei die Mühlräder durch zwei Turbinen ersetzt wurden. Seit [[1916]] wurde hier von Franz Gessele Holzwaren, vor allem Kinderspielzeug aus Holz hergestellt. Die Turbinen wurden [[1975]] stillgelegt. | ||
==Lage== | ==Lage== | ||
| − | Das Unternehmen mit seinen zahlreichen hölzernen Gewerbebauten befand sich am Almkanal-Arm südwestlich des [[Rainberg]]es. Wie auch einem Bild aus dem Jahr 1865 von [[Baldi & Würthle]] zu erkennen, war damals das Unternehmen noch von einer weiten moorigen Wiesenlandschaft umgeben, in die nur wenige einzeln stehenden Gebäuden eingesprengt waren. | + | Das Unternehmen mit seinen zahlreichen hölzernen Gewerbebauten befand sich am [[Almkanal]]-Arm südwestlich des [[Rainberg]]es. Wie auch einem Bild aus dem Jahr 1865 von [[Baldi & Würthle]] zu erkennen, war damals das Unternehmen noch von einer weiten moorigen Wiesenlandschaft umgeben, in die nur wenige einzeln stehenden Gebäuden eingesprengt waren. |
==Quelle== | ==Quelle== | ||
| Zeile 10: | Zeile 12: | ||
[[Kategorie:Stadt Salzburg]] | [[Kategorie:Stadt Salzburg]] | ||
[[Kategorie:Riedenburg]] | [[Kategorie:Riedenburg]] | ||
| + | [[Kategorie:Unternehmen]] | ||
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]] | [[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]] | ||
[[Kategorie:Nicht mehr existierende Betriebe]] | [[Kategorie:Nicht mehr existierende Betriebe]] | ||
Version vom 19. Mai 2017, 07:56 Uhr
Die Sinnhub Kunstwollfabrik war ein Unternehmen in der Stadt Salzburg in der Riedenburg.
Geschichte
Das Unternehmen entwickelte sich aus einem Hammerwerk mit zwei Mühlrädern des Niclas Sinnhuber, das schon 1591 nachgewiesen ist. 1622 wurde von Hans Sinnhuber zusätzlich eine Stein- und Gipsmühle gebaut. 1758 wurde hier dann eine Drahtziehrei eingerichtet, bis 1863 das Unternehmen von Matthias Schnitzer zu einer Kunstwollspinnerei umgebaut wurde, wobei die Mühlräder durch zwei Turbinen ersetzt wurden. Seit 1916 wurde hier von Franz Gessele Holzwaren, vor allem Kinderspielzeug aus Holz hergestellt. Die Turbinen wurden 1975 stillgelegt.
Lage
Das Unternehmen mit seinen zahlreichen hölzernen Gewerbebauten befand sich am Almkanal-Arm südwestlich des Rainberges. Wie auch einem Bild aus dem Jahr 1865 von Baldi & Würthle zu erkennen, war damals das Unternehmen noch von einer weiten moorigen Wiesenlandschaft umgeben, in die nur wenige einzeln stehenden Gebäuden eingesprengt waren.
Quelle
- Foto in Salzburg Vorstädte Album 1860 - 1930, Verlag für Photografie, Wien, 1998