Schlacht auf dem Walserfeld: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Sie war die größte militärische Auseinandersetzung auf [[Salzburg (Bundesland)|Salzburger]] Boden. Zwischen 12. und 14. Dezember 1800 bekämpften sich rund 60.000 Soldaten des nachrevolutionären | + | Sie war die größte militärische Auseinandersetzung auf [[Salzburg (Bundesland)|Salzburger]] Boden. Zwischen 12. und 14. Dezember 1800 bekämpften sich rund 60.000 Soldaten des nachrevolutionären Frankreich und 43.000 Mann der kaiserlich-österreichischen Truppen. Insgesamt waren 22.000 Tote, Verwundete und Vermisste zu beklagen. |
| − | + | Durch den unerwarteten Übergang der französischen Truppen bei [[Laufen]] wurde die Stellung am Walserfeld für die Österreicher unhaltbar. Die Franzosen standen an der [[Saalach]], die Österreicher hatten die Stadt Salzburg im Rücken. Schließlich mussten sich die österreichischen Truppen, befehligt vom militärisch unerfahrenen 18-jährigen [[Erzherzog Johann]], über [[Neumarkt am Wallersee]] nach K. K. Österreich absetzen. Den Sieg errangen die Franzosen unter Obergeneral Jean-Victor Moreau, der dann mit seinen Truppen in die [[Salzburg|Stadt Salzburg]] einmarschierte. | |
| − | Schon vor der Schlacht hatte Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] das neutrale Salzburg verlassen und ist nach Wien geflohen. | + | Schon vor der Schlacht hatte Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] das neutrale Salzburg verlassen und ist nach Wien geflohen. Dies war dann auch das Ende des selbstständigen geistlichen Fürstentums Salzburg im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. |
==Quellen== | ==Quellen== | ||
Version vom 22. Januar 2008, 11:39 Uhr
Die Schlacht am Walserfeld fand zwischen 12. und 14. Dezember 1800 statt.
Lage
Das Walserfeld befindet sich südwestlich der Landeshauptstadt Salzburg zwischen Viehhausen, dem Autobahndreieck Walserfeld und (früher) Schloss Klessheim.
Geschichte
Sie war die größte militärische Auseinandersetzung auf Salzburger Boden. Zwischen 12. und 14. Dezember 1800 bekämpften sich rund 60.000 Soldaten des nachrevolutionären Frankreich und 43.000 Mann der kaiserlich-österreichischen Truppen. Insgesamt waren 22.000 Tote, Verwundete und Vermisste zu beklagen.
Durch den unerwarteten Übergang der französischen Truppen bei Laufen wurde die Stellung am Walserfeld für die Österreicher unhaltbar. Die Franzosen standen an der Saalach, die Österreicher hatten die Stadt Salzburg im Rücken. Schließlich mussten sich die österreichischen Truppen, befehligt vom militärisch unerfahrenen 18-jährigen Erzherzog Johann, über Neumarkt am Wallersee nach K. K. Österreich absetzen. Den Sieg errangen die Franzosen unter Obergeneral Jean-Victor Moreau, der dann mit seinen Truppen in die Stadt Salzburg einmarschierte.
Schon vor der Schlacht hatte Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo das neutrale Salzburg verlassen und ist nach Wien geflohen. Dies war dann auch das Ende des selbstständigen geistlichen Fürstentums Salzburg im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.