Paracelsusbad (historisch): Unterschied zwischen den Versionen

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Vorgesehen bei dieser Variante sind 6 000 m² für Bad, Sauna und Wellness, davon 800 m² Wasserfläche einschließlich zweier kleiner Freibecken. Gleichzeitig solle das [[Freibad Alpenstraße|Aya-Bad]] für den Schul- und Vereinssport eine Überdachung in Leichtbauweise um drei Millionen Euro erfolgen.
 
Vorgesehen bei dieser Variante sind 6 000 m² für Bad, Sauna und Wellness, davon 800 m² Wasserfläche einschließlich zweier kleiner Freibecken. Gleichzeitig solle das [[Freibad Alpenstraße|Aya-Bad]] für den Schul- und Vereinssport eine Überdachung in Leichtbauweise um drei Millionen Euro erfolgen.
 
== Kurioses ==
 
Mag. [[Thomas Schmiedbauer]] sah im Herbst 2015 vor dem - noch stehenden - Paracelsusbad ein Schild mit folgendem Text:
 
 
'' " [[2009]] wurde das Paracelsusbad abgerissen, womit wieder ein wertvolles Stück Bau- und Architekturgeschichte der [[Nachkriegszeit]] in Salzburg endgültig verschwand – als letztes noch existierendes Bauwerk dieses Dreigestirns der [[Kurhausbetriebe der Stadt Salzburg]], das damals die Landeshauptstadt als Kur- und Kongressstadt etablieren sollte. Es war einst als Vorzeigeprojekt der [[1950er]]-Jahre errichtet. Das verkaufte Grundstück soll künftig durch ein weiteres internationales Hotel touristisch genutzt werden. Damit endete zeitgleich auch die lange Geschichte des Kurbetriebes in der Stadt." ''
 
  
 
==Fußnoten und Quellen==
 
==Fußnoten und Quellen==

Version vom 2. Dezember 2015, 14:19 Uhr

Das Paracelsusbad, vom Kurpark aus gesehen

Das Paracelsusbad (Paracelsus-Hallenbad) ist ein Hallenbad in der Neustadt von Salzburg.

Geschichte

Das einst als Vorzeigeprojekt der 1956 errichtete Paracelsusbad ist das letzte noch existierende Bauwerk des Dreigestirns Paracelsusbad−Kurhaus SalzburgParkhotel Mirabell, das damals die Landeshauptstadt als Kur- und Kongressstadt etablieren sollte.

Neubau oder Umbau

Hauptartikel: Salzburger Hallenbad

Noch Anfang 2009 wurde diskutiert, ob das Bad nach der Errichtung des "Spaßbades" in Liefering geschlossen und das Gebäude abgerissen werden soll. Doch nach dem ersten Bürgermeisterwahlgang am 1. März 2009 wandelte sich die Einstellung von Bürgermeister Dr. Heinz Schaden und er begrub das neue Spaßbad. Er ließ wissen, dass das alte Paracelsusbad abgerissen und neu errichtet werden sollte.

Für die Errichtung des Spaßbades in Liefering waren 50 Mill. Euro vorgesehen, wovon nun um 25 Mill. Euro in das Paracelsusbad investiert werden sollen[1].

Dann folgte im Herbst 2009 ein Dämpfer: Das Bundesdenkmalamt wollte prüfen, inwieweit nicht die Fassade des Paracelsusbad unter Denkmalschutz fiele. Doch bis Sommer 2010 waren diese Zweifel ausgeräumt und die Stadtregierung nahm im September einen neuen Anlauf: Ein über 30 Mill Euro teurer Vorschlag sieht den Abriss des 1956 erbauten Hallenbad- und Saunatrakts vor, die an gleicher Stelle neu errichtet werden sollen. Eine Erweiterung soll dem Kurhaus Salzburg über dem Bad Platz bieten.

Vorgesehen bei dieser Variante sind 6 000 m² für Bad, Sauna und Wellness, davon 800 m² Wasserfläche einschließlich zweier kleiner Freibecken. Gleichzeitig solle das Aya-Bad für den Schul- und Vereinssport eine Überdachung in Leichtbauweise um drei Millionen Euro erfolgen.

Fußnoten und Quellen

  1. Quelle Salzburger Nachrichten 24. März 2009