Elisabeth Bulla: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Elisabeth Bulla''' (* [[20. November]] [[1877]] in Berlin, † [[5. November]] [[1944]] in Theresienstadt ermordet) war ein jüdisches Opfer des NS-Regimes in Salzburg.
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'''Elsabeth Bulla''' (* [[20. November]] [[1877]] in Berlin, † [[5. November]] [[1944]] in Theresienstadt ermordet) war ein jüdisches Opfer des NS-Regimes in Salzburg.
 
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==Leben==
Elisabeth Bulla, geborene Kraemer, war mit einem, im 1. Weltkrieg gefallenen Hauptmann der k. u. k.-Armee verheiratet. Ihr Sohn Maximilian wurde [[1915]] in Salzburg geboren. Sie wurde im Februar [[1940]] nach 28 Jahren in Salzburg nach Wien abgeschoben und am [[20. August]] [[1942]] nach Theresienstadt deportiert, wo sie am [[5. November]] [[1944]] ermordet wurde.
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Elsabeth Bulla, geborene Kraemer, war mit einem, im 1. Weltkrieg gefallenen Hauptmann der k. u. k.-Armee verheiratet. Ihr Sohn Maximilian wurde [[1915]] in Salzburg geboren. Sie wurde im Februar [[1940]] nach 28 Jahren in Salzburg nach Wien abgeschoben und am [[20. August]] [[1942]] nach Theresienstadt deportiert, wo sie am [[5. November]] [[1944]] ermordet wurde.
  
 
Ihr Sohn konnte 1939 in die Schweiz fliehen und über Frankreich in die USA einreisen, wo er am 24. Mai 1939 ankam. Die Wohnung der Familie wurde vom Gestapo-Chef Dr. [[Kurt Christmann]] benutzt.
 
Ihr Sohn konnte 1939 in die Schweiz fliehen und über Frankreich in die USA einreisen, wo er am 24. Mai 1939 ankam. Die Wohnung der Familie wurde vom Gestapo-Chef Dr. [[Kurt Christmann]] benutzt.
  
Zum Andenken an Elisabeth Bulla wurde am 7. Juli 2011 in Salzburg, Markus-Sittikus-Straße 15 ein Stolperstein verlegt.
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Zum Andenken an Elsabeth Bulla wurde am 7. Juli 2011 in Salzburg, Markus-Sittikus-Straße 15 ein Stolperstein verlegt.
 
==Quelle==
 
==Quelle==
*[http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Bulla,Elsbeth Stolperstein:Elisabeth Bulla]
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*[http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Bulla,Elsbeth Stolperstein:Elsabeth Bulla]
[[Kategorie:Person|Bulla, Elisabeth]]  
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[[Kategorie:Privatperson|Bulla, Elisabeth]]  
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[[Kategorie:Person (Geschichte)|Bulla, Elisabeth]]
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[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg|Bulla, Elisabeth]]
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[[Kategorie:NS-Opfer|Bulla, Elisabeth]]
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[[Kategorie:Jüdische Opfer|Bulla, Elisabeth]]
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[[Kategorie:Jüdische Opfer|Bulla, Elsabeth]]

Version vom 22. April 2013, 10:46 Uhr

Elsabeth Bulla (* 20. November 1877 in Berlin, † 5. November 1944 in Theresienstadt ermordet) war ein jüdisches Opfer des NS-Regimes in Salzburg.

Leben

Elsabeth Bulla, geborene Kraemer, war mit einem, im 1. Weltkrieg gefallenen Hauptmann der k. u. k.-Armee verheiratet. Ihr Sohn Maximilian wurde 1915 in Salzburg geboren. Sie wurde im Februar 1940 nach 28 Jahren in Salzburg nach Wien abgeschoben und am 20. August 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 5. November 1944 ermordet wurde.

Ihr Sohn konnte 1939 in die Schweiz fliehen und über Frankreich in die USA einreisen, wo er am 24. Mai 1939 ankam. Die Wohnung der Familie wurde vom Gestapo-Chef Dr. Kurt Christmann benutzt.

Zum Andenken an Elsabeth Bulla wurde am 7. Juli 2011 in Salzburg, Markus-Sittikus-Straße 15 ein Stolperstein verlegt.

Quelle