Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt Weildorf: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 1. März 2013, 21:37 Uhr
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt Weildorf befindet sich ca. 2 km nördlich von Teisendorf, zu dessen Gemeindegebiet auch die Ortschaft Weildorf gehört.
Patrozinum: 15. August.
Geschichte
Die ersten Nennungen von Weildorf als „Uuildorf“ liegen in der „Notitia Arnonis und die Breves Notitiae" im späten 8. Jahrhundert vor. Das Vorhandensein einer Kirche geht aus einer Besitzbestätigung der Erzabtei St. Peter im Jahr 1141 hervor. Bereits im 15. Jahrhundert bewirkte eine blühende Wallfahrt den Neubau einer stattlichen Kirche. Aus dieser Zeit ist auch noch das Gnadenbild, die „Schöne Madonna von Weildorf“ (um 1430) erhalten. In der Folge zählte die Wallfahrtskirche zu den meistbesuchten Wallfahrtsstätten im ehemaligen Salzburger Flachgau. 1427 wurde die „Kirche und Turm von Grund auf neu erbaut“.
Bei der Entstehung des Hochaltares waren die in Salzburg tätigen Bildhauer Heinrich Dieffeld und die dortigen Maler Niclas Grueber und Christoph Grueber beteiligt. Weiters wirkten beim Hochaltar der Salzburger Hoftischler Simon Thaddäus Baldauf und der Bildhauer Georg Joseph Frieß (Sohn von Simeon Frieß) mit.
Die im Seitenaltäre im „corintischem Styl“ wurden 1851 vom ortsansässigen Bildhauer Matthäus Kern gefertigt. 1644 Neubau der Marienkapelle und des Portalvorbaues an der Südseite der Kirche.
Die „Schöne Madonna“ von einem namentlich unbekannten Meister befindet sich seither (1645) in der neu geschaffenn Portalkapelle.
Die Kirche wurde am einem erhöhten Geländepunkt errichtet und ist daher weitum sichtbar.
Bildergalerie
- DSC03233.JPG
Mariä Himmelfahrt Weildorf, Westseite
Quellen
- Kirchenfüher von Mariä Himmelfahrt Weildorf