Spuckpodest: Unterschied zwischen den Versionen

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Auf den beiden Steinstufen wurden einst Beamte, die der Veruntreuung oder anderer Vergehen beschuldigt wurden, an den Pranger gestellt und durften vom Volk bespuckt werden. Dort, wo sich von [[1635]] bis [[1800]] der eigentliche [[Pranger]] befand - nämlich auf dem [[Waagplatz]] -, kann man heute einen seltenen [[Kunstwerk Kanaldeckel am Waagplatz|Kanaldeckel]] sehen.
Auf den beiden Steinstufen wurden einst Beamte, die der Veruntreuung oder anderer Vergehen beschuldigt wurden, an den Pranger gestellt und durften vom Volk bespuckt werden. Dort, wo sich von [[1635]] bis [[1800]] der eigentliche [[Pranger]] befand - nämlich auf dem [[Waagplatz]] -, kann man heute einen seltenen [[Kunstwerk Kanaldeckel am Waagplatz|Kanaldeckel]] sehen.


== Weblink ==
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* Lage auf [https://www.openstreetmap.org/?mlat=47.797955&mlon=13.044915#map=19/47.797955/13.044915 openstreetmap.org]
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* [[Dorfzeitung]] vom [https://dorfzeitung.com/das-spuckpodest-salzburgs-pranger-fuer-beamte/ 26. März 2026]


== Quelle ==
== Quelle ==

Aktuelle Version vom 26. März 2026, 13:21 Uhr

Das Spuckpodest ist ein ehemaliger Schandpfahl für untreue Beamter in der Salzburger Altstadt.

Beschreibung

Das Spuckpodest befindet sich unter dem Säulenbogen, der die Alte Residenz mit dem ehemaligen Hofbogengebäude, heute Wallistrakt genannt, verbindet. Es besteht aus zwei Stufen auf Konglomeratgestein, die sich hinter der mittleren Säule auf der Seite zum Domplatz unscheinbar verbirgt.

Auf den beiden Steinstufen wurden einst Beamte, die der Veruntreuung oder anderer Vergehen beschuldigt wurden, an den Pranger gestellt und durften vom Volk bespuckt werden. Dort, wo sich von 1635 bis 1800 der eigentliche Pranger befand - nämlich auf dem Waagplatz -, kann man heute einen seltenen Kanaldeckel sehen.

Weblinks

Quelle

  • sn.at, 10. Oktober 2022: Was es mit dem Spuckpodest in Salzburg auf sich hatte