Hartnid von Lichtenstein-Offenberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Hartnid von Lichtenstein-Offenberg stammte aus einem steirischen Adelsgeschlecht. Sein Onkel war der Minnesängers Ulrich von Liechtenstein. Am [[19. Juli]] [[1283]] wurde er vom Gurker Domkapitel aus einem Dreiervorschlag des Salzburger [[Erzbischof]]s [[Friedrich II. von Walchen]] zum Bischof von Gurk gewählt.
 
Hartnid von Lichtenstein-Offenberg stammte aus einem steirischen Adelsgeschlecht. Sein Onkel war der Minnesängers Ulrich von Liechtenstein. Am [[19. Juli]] [[1283]] wurde er vom Gurker Domkapitel aus einem Dreiervorschlag des Salzburger [[Erzbischof]]s [[Friedrich II. von Walchen]] zum Bischof von Gurk gewählt.
  
Sein Amtsitz war [[Schloss Straßburg]], sein Hauptbestreben war den Besitzstand seines Bistums zu vergrößern. Er war als Diplomat bei verschiedenen Ereignissen tätig.  Bei der Herzogseinsetzung von Meinhard von Tirol hielt Hartnid am [[1. September]] [[1286]] in Maria Saal den Festgottesdienst. In seine Amtszeit fiel auch der Beginn der <span style="color:green">Hemma von Gurk</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Hemma von Gurk]]</ref>-Verehrung in Kärnten.  Am [[22. November]] [[1287]] ließ der Bischof das Grab öffnen und untersuchen.  
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Sein Amtsitz war [[Schloss Straßburg]], sein Hauptbestreben war den Besitzstand seines Bistums zu vergrößern. Er war als Diplomat bei verschiedenen Ereignissen tätig.  Bei der Herzogseinsetzung von Meinhard von Tirol hielt Hartnid am [[1. September]] [[1286]] in Maria Saal den Festgottesdienst. In seine Amtszeit fiel auch der Beginn der <span style="color:green">Hemma von Gurk</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Hemma von Gurk]]</ref>-Verehrung in Kärnten.  Am [[22. November]] [[1287]] ließ der Bischof das Grab öffnen und untersuchen.  
  
 
Gegen Ende seiner Regierungszeit wurde der Bischof in schwere Fehden verwickelt, wodurch er sich schwer verschulden musste. Am 28. November 1298 verstarb er, wahrscheinlich liegt sein Grab im Gurker Dom.
 
Gegen Ende seiner Regierungszeit wurde der Bischof in schwere Fehden verwickelt, wodurch er sich schwer verschulden musste. Am 28. November 1298 verstarb er, wahrscheinlich liegt sein Grab im Gurker Dom.

Aktuelle Version vom 22. Dezember 2025, 19:40 Uhr

Hartnid von Lichtenstein-Offenberg († 28. November 1298) war Bischof von Gurk.

Leben

Hartnid von Lichtenstein-Offenberg stammte aus einem steirischen Adelsgeschlecht. Sein Onkel war der Minnesängers Ulrich von Liechtenstein. Am 19. Juli 1283 wurde er vom Gurker Domkapitel aus einem Dreiervorschlag des Salzburger Erzbischofs Friedrich II. von Walchen zum Bischof von Gurk gewählt.

Sein Amtsitz war Schloss Straßburg, sein Hauptbestreben war den Besitzstand seines Bistums zu vergrößern. Er war als Diplomat bei verschiedenen Ereignissen tätig. Bei der Herzogseinsetzung von Meinhard von Tirol hielt Hartnid am 1. September 1286 in Maria Saal den Festgottesdienst. In seine Amtszeit fiel auch der Beginn der Hemma von Gurk[1]-Verehrung in Kärnten. Am 22. November 1287 ließ der Bischof das Grab öffnen und untersuchen.

Gegen Ende seiner Regierungszeit wurde der Bischof in schwere Fehden verwickelt, wodurch er sich schwer verschulden musste. Am 28. November 1298 verstarb er, wahrscheinlich liegt sein Grab im Gurker Dom.

Quelle

Einzelnachweise

  1. siehe EnnstalWiki → enns:Hemma von Gurk


Zeitfolge