E-Bus MAN Lion's City 12E: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:2023_10_05_E-Bus_MAN_Lions_City_12E_von_Albus_Salzburg.jpg|thumb|Ein "E-Bus MAN Lion's City 12E" der Fa. [[Albus]] als Shuttlebus auf dem [[Salzburgring]] beim Pressegespräch "[[Legends Grand Prix 2025 Salzburgring]]".]]
Der '''E-Bus MAN Lion's City 12E''' ist ein Niederflurlinienbus der Salzburger Firma [[Albus]].
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Der '''E-Bus MAN Lion's City 12E''' ist ist der erste voll elektrische Niederflurbus im [[Bundesland Salzburg]], der von der der Salzburger Firma [[Albus]] im Linienbetrieb eingesetzt wird.  
  
== Über den Elektrobus ==
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== Beschreibung ==
Die Fa. Albus hat seit dem Frühjahr [[2023]] einige der Elektrobusse im Einsatz. Dieser Bustyp hat eine Länge von zwölf Metern und eine Kapazität für 83 Fahrgäste. Seine Reichweite beträgt 370 Kilometer. Einen besonderen Vorteil hat der Batteriebus durch die Rekuperation der Bremsenergie. Dank des rein elektrischen Antriebs gibt es keinen Schadstoffausstoß. Der E-Bus fährt also vollkommen emissionsfrei.
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Der Bus ist zwölf Meter lang, hat eine Reichweite von bis zu 370 Kilometern und ist seit Donnerstag, den [[13. April]] [[2023]] für die Firma Albus unterwegs. Dabei kann das E-Fahrzeug einen ganzen Tag im Einsatz sein, ohne neu aufgeladen werden zu müssen. Der E-Bus stellt Albus allerdings auch vor gänzlich neue Herausforderungen. Als Grund für die Einführung der neuen E-Busse nennt Albus-Geschäftsführer Hermann Häckl die ''Clean Vehicle Directive'' der EU, die besagt, dass ab dem Jahr [[2030]] in urbanen Räumen im öffentlichen Verkehr nur klimaneutrale Fahrzeuge zum Einsatz kommen dürfen.
  
Albus hat auf dem Dach seines Betriebshofes eine Solaranlage. Während des Tages speist die Anlage Solarstrom in das Netz, während nachts die E-Bus-Flotte lädt.  
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Von der äußeren Erscheinung her wirkt der neue E-Bus etwas moderner als die gängigen Dieselfahrzeuge. Im Inneren bietet das Fahrzeug 88 Personen Platz, der E-Bus in Niederflurbauweise verfügt zudem über eine Rollstuhl- und Kinderwagenrampe. Auch bei der technischen Ausstattung wurde auf den neuesten Stand geachtet. Es gibt einen Bordrechner zur Unterstützung der Lenker, eine Funkanlage und die Ampelschaltung kann beeinflusst werden.
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Sechs weitere E-Busse wurden bereits bestellt und sollen ab spätestens Dezember 2023 zum Einsatz kommen. Ein Bus kostet rund 500.000 Euro und ist damit merklich teurer als Dieselfahrzeuge. Bei der Anschaffung hilft der Bund den Unternehmen mit einer Förderung aus, die laut Häckl 80 Prozent der Differenz zu den Kosten auf einen herkömmlichen Bus abdecken soll. Das entspreche bei den E-Bussen etwa 200.000 bis 220.000 Euro.
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Die E-Bus-Flotte, allen voran die Ladeinfrastruktur, sorgt bei dem Unternehmen aber auch für umfassende Veränderungen, größere Bauvorhaben sind am Albus-Betriebshof an der [[Julius-Welser-Straße]] geplant. Es wird ein Flugdach mit einer [[Photovoltaik]]-Anlage errichtet. Dabei wird tagsüber Strom ins Netz eingespeist, den sich das Unternehmen in der Nacht beim Laden wieder holt. Insgesamt acht Ladestationen werden am Gelände errichtet, die in Summe 300 KW laden könnten. Vorerst soll jedoch mit 150 KW geladen werden, ein Ladevorgang dauere drei Stunden.
  
 
Dieser Bus wird im Stadtlinienverkehr eingesetzt, unter anderem als Linienbus auf den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]].
 
Dieser Bus wird im Stadtlinienverkehr eingesetzt, unter anderem als Linienbus auf den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]].
  
== Quelle ==
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== Quellen ==
 
* {{Quelle SN|7. Oktober 2023}}
 
* {{Quelle SN|7. Oktober 2023}}
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* [[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/erster-e-bus-faehrt-in-salzburg-im-linienbetrieb-137028451  12. April 2023]
  
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[[Kategorie:Energie]]
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[[Kategorie:Solarenergie]]
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[[Kategorie:Elektromobilität]]
 
[[Kategorie:Technik]]
 
[[Kategorie:Technik]]
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[[Kategorie:Elektromobilität]]

Aktuelle Version vom 13. November 2023, 09:49 Uhr

Ein "E-Bus MAN Lion's City 12E" der Fa. Albus als Shuttlebus auf dem Salzburgring beim Pressegespräch "Legends Grand Prix 2025 Salzburgring".

Der E-Bus MAN Lion's City 12E ist ist der erste voll elektrische Niederflurbus im Bundesland Salzburg, der von der der Salzburger Firma Albus im Linienbetrieb eingesetzt wird.

Beschreibung

Der Bus ist zwölf Meter lang, hat eine Reichweite von bis zu 370 Kilometern und ist seit Donnerstag, den 13. April 2023 für die Firma Albus unterwegs. Dabei kann das E-Fahrzeug einen ganzen Tag im Einsatz sein, ohne neu aufgeladen werden zu müssen. Der E-Bus stellt Albus allerdings auch vor gänzlich neue Herausforderungen. Als Grund für die Einführung der neuen E-Busse nennt Albus-Geschäftsführer Hermann Häckl die Clean Vehicle Directive der EU, die besagt, dass ab dem Jahr 2030 in urbanen Räumen im öffentlichen Verkehr nur klimaneutrale Fahrzeuge zum Einsatz kommen dürfen.

Von der äußeren Erscheinung her wirkt der neue E-Bus etwas moderner als die gängigen Dieselfahrzeuge. Im Inneren bietet das Fahrzeug 88 Personen Platz, der E-Bus in Niederflurbauweise verfügt zudem über eine Rollstuhl- und Kinderwagenrampe. Auch bei der technischen Ausstattung wurde auf den neuesten Stand geachtet. Es gibt einen Bordrechner zur Unterstützung der Lenker, eine Funkanlage und die Ampelschaltung kann beeinflusst werden.

Sechs weitere E-Busse wurden bereits bestellt und sollen ab spätestens Dezember 2023 zum Einsatz kommen. Ein Bus kostet rund 500.000 Euro und ist damit merklich teurer als Dieselfahrzeuge. Bei der Anschaffung hilft der Bund den Unternehmen mit einer Förderung aus, die laut Häckl 80 Prozent der Differenz zu den Kosten auf einen herkömmlichen Bus abdecken soll. Das entspreche bei den E-Bussen etwa 200.000 bis 220.000 Euro.

Die E-Bus-Flotte, allen voran die Ladeinfrastruktur, sorgt bei dem Unternehmen aber auch für umfassende Veränderungen, größere Bauvorhaben sind am Albus-Betriebshof an der Julius-Welser-Straße geplant. Es wird ein Flugdach mit einer Photovoltaik-Anlage errichtet. Dabei wird tagsüber Strom ins Netz eingespeist, den sich das Unternehmen in der Nacht beim Laden wieder holt. Insgesamt acht Ladestationen werden am Gelände errichtet, die in Summe 300 KW laden könnten. Vorerst soll jedoch mit 150 KW geladen werden, ein Ladevorgang dauere drei Stunden.

Dieser Bus wird im Stadtlinienverkehr eingesetzt, unter anderem als Linienbus auf den Gaisberg.

Quellen