Wallfahrtskirche Maria an der Straße: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:DSC04586.JPG|Neben der Kirche befindet sich ein Gedenkstein an die vielen Opfer des Straßenvekehrs
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Datei:DSC04586.JPG|Neben der Kirche befindet sich ein Gedenkstein an die vielen Opfer des Straßenverkehrs
 
Datei:Muttergottesstatue über dem Altar.jpg|Muttergottesstatue über dem Altar
 
Datei:Muttergottesstatue über dem Altar.jpg|Muttergottesstatue über dem Altar
 
Datei:DSC04579.JPG|schön gestaltetes Kirchenportal in Pfandl  
 
Datei:DSC04579.JPG|schön gestaltetes Kirchenportal in Pfandl  

Version vom 5. September 2011, 14:34 Uhr

Wallfahrtskirche "Maria an der Straße" in Pfandl

Die Wallfahrtskirche Maria an der Straße befindet sich im Bad Ischler Ortsteil Pfandl.

Geschichte

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte auch im heutigen Pfarrgebiet von Pfandl eine rege Bautätigkeit ein und viele Menschen gründeten hier ihren Wohnsitz. Das bisherige kleine Leonhardikirchlein konnte die vielen Gottesdienstteilnehmer nicht mehr fassen. Kaplan Karl Harringer regte daher den Bau einer Wallfahrtskirche mit einem Pfarrhof und die Gründung einer eigenen Pfarre an.

Der unter Stadtpfarrer Dechant Josef Ledl und Kaplan Karl Harringer im Jahre 1953 gegründete Kirchenbauverein erwarb für das Bauvorhaben im Jahre 1955 von den Österreichischen Bundesforsten einen Teil der an der Wolfgangsee Straße gelegenen „Schottergrube“. Architekt Franz Windhager aus Salzburg, ein gebürtiger Bad Ischler, erstellte den Bauplan. Der Baukostenvoranschlag betrug 2,8 Millionen Schilling.

Am 5. August 1956 nahm Dechant Josef Ledl den Spatenstich vor.

Weitere Ereignisse: Grundsteinlegung im Juli 1957, Turmkreuzweihe und Turmkreuzsteckung im November desselben Jahres; Fertigstellung der Rohbauten von Turm, Kirche, Sakristei und Pfarrhof.

Am 8. und 9. November 1958 fand die feierliche Einweihung der ersten Kraftfahrer-Wallfahrtskirche Österreichs durch Diözesanbischof DDr. Franz Sal. Zauner, Prälat Ferdinand Weinberger und Abt Kolomann vom Benediktinerstift Admont in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste und großer Beteiligung der Bevölkerung statt. Nach der Schlüsselübergabe des Baumeisters an den Bischof erfolgte die erste Fahrzeugweihe, bei der etwa 600 Fahrzeuge gesegnet wurden.

Am 1. Jänner 1961 erfolgte die Trennung der Kaplanei, die damals ca. 2000 Katholiken zählte, von der Mutterpfarre Bad Ischl und die Erhebung zur selbstständigen Pfarrexpositur mit dem Titel „Maria an der Straße“. Sie umfasst die Ortschaften Haiden, Wirling, Ramsau, Lindau, Kreutern und einen Teil von Steinbruch und Ahorn. Seit 1. Jänner 1965 ist Pfandl eine selbstständige Pfarre.

Jedes Jahr findet vor der Kirche eine Autosegnung statt.

Bildergalerie

Weblinks

Quellen

  • Homepage der Pfarre Pfandl