Johannishögl: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 28. Juli 2011, 10:04 Uhr

St. Johanneskirche
Blick von der Neubichleralm zum Johannishögl
Blick auf Salzburg

Der Johannishögl ist eine Erhebung im bayrischen Landkreis Berchtesgadener Land in der Bundesrepublik Deutschland nahe an der österreichischen Grenze im Rupertiwinkel.

Lage

Der Johannishögl ist Teil des dicht bewaldeten Högls, einem nördlich von Bad Reichenhall in Südostoberbayern gelegenen Höhenrücken. Die Erhebung mitsamt dem gleichnamigen Weiler gehört zum Pidinger Ortsteil Kleinhögl. Dieser kleinere Teil der einstigen Gemeinde Högl – daher der Name Kleinhögl – kam erst nach der im Zuge der Gemeindegebietsreform getätigten Auflösung und Aufteilung der alten Gemeinde Högl zwischen ihren Nachbargemeinden im Jahr 1978 zu Piding. Der wesentlich größere Teil wurde der Gemeinde Anger angegliedert.

Ausflugsziele

Auf dem Johannishögl steht die im gotischen Stil erbaute katholische Kirche St. Johannes. Sie stellt eine Nebenkirche der Pidinger Pfarrkirche "Maria Geburt" dar. Messen finden in dem kleinen Kirchlein aber nur noch zu besonderen Anlässen statt. Als Besonderheit bietet die Johannes-Kirche zwei um das Jahr 1530 angefertigte Altäre, die dem aus Laufen an der Salzach stammenden altsalzburgischen Bildhauer und Maler Gordian Guckh zugeordnet werden.

Knapp unterhalb der Kirche lädt der Berggasthof Johannishögl zur Einkehr. Der im ländlichen Stil aufgebaute Familienbetrieb lockt mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region.

Vom Johannishügel bietet sich den Besuchern bei schönem Wetter ein wunderschöner Ausblick auf die österreichische Landeshauptstadt Salzburg und deren Hausberge sowie auf die im Flachgau gelegene Gemeinde Wals-Siezenheim.

Geschichte

Eine Besiedelung der Gegend um den Johannishögl lässt sich durch Bronzefunde am sogenannten Auhögl bereits für die Jungsteinzeit (um 1800 v. Chr.) nachweisen. Auch der Johanneshögl selbst dürfte von den vorchristlichen Kulturen bereits als Kult- und Opferstätte und als Platz der Sonnenverehrung genutzt worden sein. Später siedelte hier wie im gesamten Reichenhaller Becken der keltische Stamm der Alaunen (500 - 15 v. Chr.).

Bildergalerie

Quellen