Erbhöfe im Flachgau: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 22. Juni 2010, 18:53 Uhr
Erbhöfe im Flachgau sind bäuerliche Betriebe im politischen Bezirk Salzburg Umgebung (Flachgau), die nach dem Salzburger Erbhofgesetz zum Erbhof ernannt wurden.
Allgemeines
Ein bäuerlicher Betrieb, der mindestens 200 Jahre innerhalb derselben Familie im Mannes- oder Frauenstamm vererbt wurde, kann im Bundesland Salzburg zum Erbhof ernannt werden. Die Ernennung zum Erbhof erfolgt nach dem Erbhofgesetz. Nach diesem kann auch ein Hof, der von Seitenverwandte mehr als zweiten Grades nicht im Kaufwege erworben, sondern an diese ebenfalls vererbt worden ist, zum Erbhof werden. Eine weitere Voraussetzung ist, dass der bäuerliche Betrieb mit einem Wohnhaus versehen und vom Eigentümer selbst bewirtschaftet wird. Im Salzburger Land gibt es mehr als 1000 Erbhöfe.
Ältester Erbhof im Land Salzburg
Der derzeit älteste bekannte Salzburger Erbhof steht im Flachgau. Es ist das Hauthal-Gut in Göming, seit etwa 1350 im Besitz der Familie Hauthaler.
Liste der Erbhöfe im Flachgau
- das Hallingergut der Familie Baumann in Anthering (seit 1590 im Familienbesitz), 2010 zum Erbhof ernannt
- das Schmidbauerngut der Familie Baumgartner in Anthering (seit 1758), 2010
- das Hieslgut der Familie Frauenlob in Anthering (seit 1639), 2010
- das Krichbaumgut oder Baumanngut der Familie Leberer in Anthering (seit 1802), 2010
- das Hofstättengut der Familie Größlhuber in Anthering (seit 1808), 2010
- das Sperlgut der Familie Hillerzeder in Anthering (seit 1809), 2010
- das Gallngut der Familie Neumayr in Anthering (seit 1752), 2010
- das Erhardtgut der Familie Pachler in Anthering (seit 1713), 2010
- das Hansgut zu Schwaig der Familie Pötzelsberger in Anthering (seit 1756), 2010
- das Albergut der Familie Traintinger in Anthering (seit 1808), 2010
- das Hubergut der Familie Greisberger aus Eugendorf (seit 1801 im Besitz der Familie Kühleitner-Greisberger), 2005
- das Vorderkraiwiesengut der Familie Mödlhammer aus Eugendorf (seit 1803 im Besitz der Familie Fleckner-Flöckner-Mödlhammer), 2005
- das Bäckerbauerngut der Familie Trickl aus Eugendorf (seit 1792 im Besitz der Familie Bachmann-Rieder-Wörndl-Trickl), 2005
- das Friembichlergut der Familie Friembichler aus Henndorf (seit 1717 im Besitz der Familie Prandstötter-Elsenwenger-Wesenauer-Friembichler), 2005
- das Hansenbauerngut der Familie Schwaighofer aus Henndorf (seit 1769 im Besitz der Familie Thalhamer-Schwaighofer), 2005
- das Schusterbauerngut der Familie Kirchberger aus Neumarkt (seit 1802 im Besitz der Familie Kühberger-Kirchberger), 2005
- das Gut Groß-Moosgassen der Familie Linortner aus Strobl (seit 1790 im Besitz der Familie Blamberger-Auer-Linortner), 2005
- das Rutzinggut der Familie Scheffenacker aus Seekirchen (seit 1778 im Besitz der Familie Winkelhofer-Altmann-Kurz-Winkler-Scheffenacker), 2005
- das Vorreitgut der Familie Schwarz aus St. Georgen (seit 1792 im Besitz der Familie Kaiser-Hauthaler-Paischer-Schwarz), 2005
- das Braiten- oder Pfenningergut der Familie Brötzner aus Wals (seit 1803 im Besitz der Familie Berger-Mundigler-Brötzner), 2005
Quellen
- Salzburgwiki, Erbhof