Johann Seywaldstätter senior: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Balthasar Thaimer''' (* [[11. August]]<!--(Taufdatum)--> [[1654]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-gilgen/TFBI/?pg=265 Taufbuch der Pfarre St. Gilgen, Band I, S. 261.]</ref>; † [[25. März]]<!--?--> [[1676]]) ist der erste bekannte Schulmeister der heutigen [[Volksschule St. Gilgen|Volksschule]] in [[St. Gilgen]].
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'''Johann Seywaldstätter''' (* [[25. Oktober]] [[1787]] in [[Plainfeld]]; † [[29. April]] [[1863]] in [[Gemeinde Gnigl|Gnigl]]) war Volksschulleiter der Volksschulen [[Volksschule Plainfeld|Plainfeld]], [[Volksschule St. Gilgen|St. Gilgen]] und [[Volksschule Gnigl|Gnigl]].
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==
Über Balthasar Thaimer wissen wir, dass er 1673 vom [[Pfleggericht Hüttenstein|Pfleger]] in St. Gilgen eingestellt wurde.<ref>[[Leopold Ziller (St. Gilgen)|Ziller, Leopold]]: ''300 Jahre Schule St. Gilgen. Geschichte einer Salzburger Dorfschule''. Festschrift zur Eröffnung der neuen Schule. Gemeinde St. Gilgen 1965, S. 9.</ref>
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Bereits im Jahr [[1801]] wurde Johann Seywaldstätter als Lehrer der neu errichteten Plainfelder Schule vorgeschlagen. Dabei spielte es sicher eine Rolle, dass sein Vater, der Kirchenwirt [[Martin Seywaldstätter]], weitgehend den finanziellen Bedarf der Schule deckte. Allerdings wurde er aufgrund seines jugendlichen Alters zunächst dem Schulleiter der Volksschule Gnigl, [[Korbinian Fellacher]], zur Ausbildung anvertraut. Am [[15. März]] [[1803]] begann Seywaldstätters berufliche Laufbahn an der Volksschule Plainfeld. [[1805]] erhielt er die definitive Anstellung als Mesner und Schulleiter. [[1819]] wurde er als Schulleiter an die Volksschule St. Gilgen versetzt und blieb dort, bis er [[1838]] an die Volksschule Gnigl versetzt wurde, wo er bis [[1858]] als Schulleiter tätig war.
 
 
Er war der Sohn von Simon und Maria Thaimer und seit 24. Jänner 1673 verheiratet mit Barbara, der Tochter von Martin Hasenauer.<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-gilgen/TRBI/?pg=72 Trauungsbuch der Pfarre St. Gilgen, Band I, S. 68.]</ref>
 
 
 
Er hatte eine Tochter Maria, die am 1. Oktober 1675 getauft wurde<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-gilgen/TFBII/?pg=172 Taufbuch der Pfarre St. Gilgen, Band II, S. 164.]</ref>, jedoch nach einem Lebensmonat bereits verstarb und am 3. November 1675 begraben wurde.<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-gilgen/STBI/?pg=63 Sterbebuch der Pfarre St. Gilgen, Band I, S. 59.]</ref>
 
 
 
Balthasar Thaimer selbst verstarb 1676 an der Pest und wurde am 25. März 1676 in St. Gilgen begraben.<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-gilgen/STBI/?pg=69 Sterbebuch der Pfarre St. Gilgen, Band I, S. 65.]</ref>
 
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
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* [[Alfred Rinnerthaler|Rinnerthaler, Alfred]]: ''Eine "ordentliche, von Obrigkeits wegen eingeführte" Schule für Plainfeld.'' In: Gemeinde Plainfeld (Hrsg.): ''Geschichte von Plainfeld''. Plainfeld 2004.
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* [[Leopold Ziller (St. Gilgen)|Ziller, Leopold]]: ''Vom Fischerdorf zum [[Fremdenverkehr]]sort. Geschichte von St. Gilgen am Aber-(Wolfgang-)See''. 2. Teil (1800–1938). Gemeinde St. Gilgen 1988.
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* ''Personalstand der Säkular- und Regular-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg. Auf das Jahr 1865.'' Salzburg 1865, S. 182.
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* Salzburgwiki-Artikel
  
 
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Version vom 26. September 2020, 06:27 Uhr

Johann Seywaldstätter (* 25. Oktober 1787 in Plainfeld; † 29. April 1863 in Gnigl) war Volksschulleiter der Volksschulen Plainfeld, St. Gilgen und Gnigl.

Leben

Bereits im Jahr 1801 wurde Johann Seywaldstätter als Lehrer der neu errichteten Plainfelder Schule vorgeschlagen. Dabei spielte es sicher eine Rolle, dass sein Vater, der Kirchenwirt Martin Seywaldstätter, weitgehend den finanziellen Bedarf der Schule deckte. Allerdings wurde er aufgrund seines jugendlichen Alters zunächst dem Schulleiter der Volksschule Gnigl, Korbinian Fellacher, zur Ausbildung anvertraut. Am 15. März 1803 begann Seywaldstätters berufliche Laufbahn an der Volksschule Plainfeld. 1805 erhielt er die definitive Anstellung als Mesner und Schulleiter. 1819 wurde er als Schulleiter an die Volksschule St. Gilgen versetzt und blieb dort, bis er 1838 an die Volksschule Gnigl versetzt wurde, wo er bis 1858 als Schulleiter tätig war.

Quellen

  • Rinnerthaler, Alfred: Eine "ordentliche, von Obrigkeits wegen eingeführte" Schule für Plainfeld. In: Gemeinde Plainfeld (Hrsg.): Geschichte von Plainfeld. Plainfeld 2004.
  • Ziller, Leopold: Vom Fischerdorf zum Fremdenverkehrsort. Geschichte von St. Gilgen am Aber-(Wolfgang-)See. 2. Teil (1800–1938). Gemeinde St. Gilgen 1988.
  • Personalstand der Säkular- und Regular-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg. Auf das Jahr 1865. Salzburg 1865, S. 182.
  • Salzburgwiki-Artikel
Zeitfolge
Vorgänger

Johann Schmid

Schulleiter der Volksschule Gnigl
18391858
Nachfolger

Anton Zehentner

Zeitfolge
Vorgänger

Chrysanth Wallner

Schulleiter der Volksschule St. Gilgen
18191838
Nachfolger

Alois Eckschlager

Zeitfolge
Vorgänger

Franz Paul Wisauer

Schulleiter der Volksschule Plainfeld
18031819
Nachfolger

Stephan Grundner