Höhenweg Mülln-Bürgerwehr: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Mönchsberg''' ist zwar keine Bezeichnung für die Zufahrtsstraße und für Wege im Nordwesten des [[Salzburger Stadtberg]]es [[Mönchsberg]].  
Als '''Mönchsberg''' wird zur Bürgerwehr in der Publikation "Salzburger Straßennamen" von Franz Martin angeführt.der Hauptfahrweg von Mülln Dieser Begriff gilt angeblich auch für die weiteren Fahrstraßen im Nordwesten des [[Salzburger Stadtberg]]es [[Mönchsberg]]. In der Literatur ist dieser unbenannte Fahrweg (manchmal wird der Hauptweg als Hohenweg genannt) unbekannt. Auch eine Benennung durch den Gemeinderat erfolgt nicht. Die Bezeichnung "Mönchsberg" gilt nicht für die Fahrstraße, wohl aber für praktisch alle Gebäude auf dem Mönchsberg vom Festungsberg (einschließlich der Festung selbst) bis nach Mülln, völlig unabhängig davon, wie sich die dortige Straße nennt. (Nähere Recherchen sollen klären, ob ein besserer Begriff bekannt ist)


== Verlauf ==
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Die Fahrstraße auf den Mönchsberg - die den alten Karrenweg ersetzte - wurde auf Initiative und auf Kosten von [[Basilius von Paschkoff]] und [[Karl Leitner]] in zwei Teilen erbaut. Im Jahr [[1894]] wurde der erste Teil von der Augustinergasse zur Monikapforte in mehreren Serpentinen erbaut. Im Jahr [[1895]] wurde der zweite Teil von der Monikapforte bis zum Anschluss an den alten bestehenden Fahrweg erbaut. Die Kosten der Errichtung der durchwegs sechs Meter breiten Straße betrugen 30&nbsp;000 Gulden.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18950828&seite=2&zoom=33&query=%22Fahrstrasse%22%2B%22m%C3%B6nchsberg%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 28. August 1895]</ref>
Die Fahrstraße auf den Mönchsberg - die den alten Karrenweg ersetzte - wurde auf Initiative und auf Kosten von [[Basilius von Paschkoff]] und [[Karl Leitner]] in zwei Teilen erbaut. Im Jahr [[1894]] wurde der erste Teil von der Augustinergasse zur Monikapforte in mehreren Serpentinen erbaut. Im Jahr [[1895]] wurde der zweite Teil von der Monikapforte bis zum Anschluss an den alten bestehenden Fahrweg erbaut. Die Kosten der Errichtung der durchwegs sechs Meter breiten Straße betrugen 30&nbsp;000 Gulden.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18950828&seite=2&zoom=33&query=%22Fahrstrasse%22%2B%22m%C3%B6nchsberg%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 28. August 1895]</ref>


Heute wird die Bezeichnung "Am Mönchsberg" auch für die Häuser an diesem Fahrweg und an abzweigenden Wegen verwendet, die zu den verschiedenen Gebäuden führen (siehe "Gebäude").
Heute wird die Bezeichnung "Mönchsberg" für die Häuser an diesem Fahrweg und an allen anderen Fahrwegen des Mönchsberges und vielfach auch des Festungsberges verwendet (siehe "Gebäude").


== Gebäude ==
== Gebäude ==

Version vom 16. Juni 2019, 12:17 Uhr

Bild
Höhenweg Mülln-Bürgerwehr
Länge: ca. 1250 m
Startpunkt: Augustinergasse
Endpunkt: Dr.-Ludwig-Prähauser-Weg
Karte: Googlemaps

Als Mönchsberg wird zur Bürgerwehr in der Publikation "Salzburger Straßennamen" von Franz Martin angeführt.der Hauptfahrweg von Mülln Dieser Begriff gilt angeblich auch für die weiteren Fahrstraßen im Nordwesten des Salzburger Stadtberges Mönchsberg. In der Literatur ist dieser unbenannte Fahrweg (manchmal wird der Hauptweg als Hohenweg genannt) unbekannt. Auch eine Benennung durch den Gemeinderat erfolgt nicht. Die Bezeichnung "Mönchsberg" gilt nicht für die Fahrstraße, wohl aber für praktisch alle Gebäude auf dem Mönchsberg vom Festungsberg (einschließlich der Festung selbst) bis nach Mülln, völlig unabhängig davon, wie sich die dortige Straße nennt. (Nähere Recherchen sollen klären, ob ein besserer Begriff bekannt ist)

Verlauf

Die Straße zweigt in Mülln an der Augustinergasse ab, führt auf den Mönchsberg hinauf und endet etwa bei der Bürgerwehr.

Geschichte

Seit alters her führte ein Samweg (wahrscheinlich meinte Zillner "Saumweg") von Mülln auf den Mönchsberg, der unter den Felsen des Mönchstein und dem späteren Mönchsteinturm vorbei führte. [1]

Die Fahrstraße auf den Mönchsberg - die den alten Karrenweg ersetzte - wurde auf Initiative und auf Kosten von Basilius von Paschkoff und Karl Leitner in zwei Teilen erbaut. Im Jahr 1894 wurde der erste Teil von der Augustinergasse zur Monikapforte in mehreren Serpentinen erbaut. Im Jahr 1895 wurde der zweite Teil von der Monikapforte bis zum Anschluss an den alten bestehenden Fahrweg erbaut. Die Kosten der Errichtung der durchwegs sechs Meter breiten Straße betrugen 30 000 Gulden.[2]

Heute wird die Bezeichnung "Mönchsberg" für die Häuser an diesem Fahrweg und an allen anderen Fahrwegen des Mönchsberges und vielfach auch des Festungsberges verwendet (siehe "Gebäude").

Gebäude

Entlang der Straße befinden sich neben Privathäuser auch das Hotel Schloss Mönchstein (Adresse Mönchstein Park 26), das Johannes Schlössl (Mönchsberg 24), das Gästehaus der Pallottiner, das Marketender-Schlössl (Mönchsberg 21 und 22) sowie das Museum der Moderne Mönchsberg (Mönchsberg 32) und die Stadtalm (Am Mönchsberg 19c)

Bauwerke

Zu sehen gibt es die Müllner Schanze (Verteidigungsanlage), die Monikapforte und Augustinerpforte.

Es gibt auch zwei Trinkwasserbrunnen, den Monikapforten- und den Hohenweg-Brunnen.

Bilder

 Höhenweg Mülln-Bürgerwehr – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quelle

Fußnote