Salzburger Stier (Festung Hohensalzburg): Unterschied zwischen den Versionen

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Dr. Reinhard Medicus (Diskussion | Beiträge)
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Der bekannteste österreichische Kleinkunstpreis ist wohl nicht nach dem Hornwerk auf der Festung, sondern nach der Legende der "Salzburger Stierwascher" benannt.
Der bekannteste österreichische Kleinkunstpreis ist wohl nicht nach dem Hornwerk auf der Festung, sondern nach der Legende der "Salzburger Stierwascher" benannt.


==Spielstücke des Salzburger Sieres==
==Spielstücke des Salzburger Stieres==
Ursprünglich wurde die Orgel nur für eine einzige Komposition erbaut, nämlich für Augustin Eblers Choral. Erst 1753 erhöhte Leopold Mozart erreicht, dass die Werkzahl auf 12 Kompositionen auf der Walze erhöht wurde, Jedes Mopnat sollte eine anderes Werk. Die 1893 hergestellte neue Walze beherrscht dann aber nur mehr mit nur 9 Melodien:  
Ursprünglich wurde die Orgel nur für eine einzige Komposition erbaut, nämlich für einen  Choral von Augustin Ebler. Erst 1753 erreichte Leopold Mozart, dass die Werkzahl auf 12 Kompositionen auf der Walze erhöht wurde, jedes Monat sollte ein anderes Werk gespielt werden. Die 1893 hergestellte neue Walze beherrscht dann aber nur mehr mit nur 9 Melodien:  
* Joseph Haydn: Volkshymne
* Joseph Haydn: Volkshymne
* Augustin Ebler (Autor nicht endgültig geklärt): Choral  
* Augustin Ebler (Autor nicht endgültig geklärt): Choral  

Version vom 11. April 2019, 18:03 Uhr

Datei:Salzburger Stier Hornwerk Festung Hohensalzburg 01.jpg
Das Hornwerk "Salzburger Stier" auf der Festung Hohensalzburg
Datei:Salzburger Stier Hornwerk Festung Hohensalzburg 02.jpg
Das Hornwerk "Salzburger Stier" auf der Festung Hohensalzburg

Der Salzburger Stier ist das älteste noch in Betrieb befindliche Hornwerk der Welt und befindet sich hinter dem Holzbalkon des Krautturms in der Festung Hohensalzburg in der Stadt Salzburg.

Allgemeines

Die große Walzenorgel besitzt gut 130 Pfeifen und wurde 1502 unter Erzbischof Leonhard von Keutschach zuerst für den Hohen Stock erbaut und befand sich über den Fürstenzimmern. Erst im 17. Jahrhundert - vermutlich um 1640 - kam sie an den heutigen Standort. 1753 [1] wurden sie durch Rochus Egedacher erneuert. Täglich um 7 Uhr, 11 Uhr und 18 Uhr ist der Stier im Anschluss an das Glockenspiel zu hören. Wenn die Geräuschkulisse vor allem durch den Verkehr nicht allzu laut ist, kann man sogar am Residenz- oder Domplatz den „Salzburger Stier“ gut hören.

Das Instrument ist eine Blockwerkorgel. Sie besitzt einen Windkasten und einen Balg aber keine Spielvorrichtung, sondern eine lange Walze und besteht nur aus Pfeifen. Aus dem mehrfach verstärkten Akkord F Dur Akkord (F A C) sticht die Terz deutlich hervor, wodurch ein weit hörbare signalartiger Ton entsteht, der zur Bezeichnung „Horn“ geführt hat und in Salzburg auch zum Namen „Stier“. Die Walze selbst besteht aus hartem Ahornholz. Sie ist 1,7 m lang und besitzt einen Durchmesser von 0,25 m.

Der bekannteste österreichische Kleinkunstpreis ist wohl nicht nach dem Hornwerk auf der Festung, sondern nach der Legende der "Salzburger Stierwascher" benannt.

Spielstücke des Salzburger Stieres

Ursprünglich wurde die Orgel nur für eine einzige Komposition erbaut, nämlich für einen Choral von Augustin Ebler. Erst 1753 erreichte Leopold Mozart, dass die Werkzahl auf 12 Kompositionen auf der Walze erhöht wurde, jedes Monat sollte ein anderes Werk gespielt werden. Die 1893 hergestellte neue Walze beherrscht dann aber nur mehr mit nur 9 Melodien:

  • Joseph Haydn: Volkshymne
  • Augustin Ebler (Autor nicht endgültig geklärt): Choral
  • Paul Hofhaimer: Ad Lydiam - Horaz-Ode
  • Wolfgang Amade Mozart: Komm lieber Mai (ausgesetztes Volkslied)
  • Michael Haydn: Sehnsucht nach dem Landleben
  • Joseph Ernst Eberlin: Menuett
  • Joseph Ernst Eberlin: Wiegenlied
  • Leopold Mozart: Die Jagd
  • Leopold Mozart: Menuetto pastorello

Bildergalerie

Weblink

  • [1] Das Hornwerk der Festung Hohensalzburg von Prof. Gerhard Walterskirchen

Quelle

Literatur

  1. Bericht über die Renovierung des Hornwerkes, "Salzburger Stier", Hrg. Hans Bayr, 2002