Bistum Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 15. Januar 2019, 10:03 Uhr
Das Bistum Salzburg wurde im Jahr 739 von Odilo, Herzog von Bayern, in engem Zusammenwirken mit dem Missionsbischof und päpstlichen Legaten Bonifatio errichtet.
Geschichte
Odilo, Sohn des Herzogs Gottfried von Schwaben, wurde 736 Herzog von Bayern, wo er im Zusammenwirken mit dem päpstlichen Legaten und Missionserzbischof Bonifatius vier kanonische Bistümer errichtete.
Von Papst Gregor III. umfassend bevollmächtigt, setzte Bonifatius in Absprache mit Herzog Odilo im Jahr 739 Johannes als Bi[Salzburger Erzbischof#Bischof|Bischof]] des (nun kanonisch umschriebenen) Bistums Salzburg ein. Erst nach dessen Installierung wurden Erenbert zum Bischof von Freising und Gaubald als Bischof von Regensburg ernannt. In Passau musste Bonifatius nachfolgend den vom Papst selbst geweihten und bereits amtierenden Bischof Vivilo anerkennen.
Aus dieser Reihenfolge leiten Historiker einen gewissen Vorrang ab, den Salzburg damals in Bayern inne hatte.
Vom Bistum zum Erzbistum
Am 20. April 798 wurde das Bistum Salzburg auf Bitten des Frankenkönigs Karl des Großen von Papst Leo III. zum Erzbistum erhoben und Bischof Arn zum ersten Salzburger Erzbischof ernannt.
Quelle
- Heinz Dopsch, Robert Hoffmann: Salzburg. Die Geschichte einer Stadt. Verlag Anton Pustet, Salzburg, 2. Aktualisierte Auflage, 2008