Scios Specereyen: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Erdgeschoss des Hauses von [[Lorenz Hagenauer]] in der [[Getreidegasse]] 9 führte Hagenauer die "Alte Hagenauerische Specereywarenhandlung", Salzburgs erste Adresse für Delikatessen, Kaffee und Gewürze. Hagenauer war also nicht nur Freund und Förderer von [[Wolfgang Amadeus Mozart]].
  
 
Vor mehr als 100 Jahren erwarb die Familie [[Rigaud]] das Feinkostgeschäft von Hagenauer und führten es später unter dem Namen "Stranz & Scio". Als [[1994]] die Konkurrenz von Nordsee und McDonald's das Überleben in der Getreidegasse nicht mehr ermöglichte, zog sich Ludwig Rigaud in ein Bistro in der ruhigeren Sigmund-Haffner-Gasse zurück. Dort, im "Scio's Specereyen" steht steht immer noch der Kassatisch aus weißem Marmor, an dem schon Hagenauer seine Geschäfte tätigte. ''An dem Klang, den die Münzen machten, wenn sie auf diesen Tisch fielen, wurde überprüft, ob sie echt waren'', sagte Rigaud in einem Interview.
 
Vor mehr als 100 Jahren erwarb die Familie [[Rigaud]] das Feinkostgeschäft von Hagenauer und führten es später unter dem Namen "Stranz & Scio". Als [[1994]] die Konkurrenz von Nordsee und McDonald's das Überleben in der Getreidegasse nicht mehr ermöglichte, zog sich Ludwig Rigaud in ein Bistro in der ruhigeren Sigmund-Haffner-Gasse zurück. Dort, im "Scio's Specereyen" steht steht immer noch der Kassatisch aus weißem Marmor, an dem schon Hagenauer seine Geschäfte tätigte. ''An dem Klang, den die Münzen machten, wenn sie auf diesen Tisch fielen, wurde überprüft, ob sie echt waren'', sagte Rigaud in einem Interview.
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Neben Ausgefallenem wie frische Austern finden sich aber auch Knödelsuppe und Gulasch bei "Scio's" auf der Speisekarte. Und natürlich auch die begehrten "Venusbrüstchen", ein Vorläufer der [[Mozartkugel]] aus Maronenpüree und Nougat.
 
Neben Ausgefallenem wie frische Austern finden sich aber auch Knödelsuppe und Gulasch bei "Scio's" auf der Speisekarte. Und natürlich auch die begehrten "Venusbrüstchen", ein Vorläufer der [[Mozartkugel]] aus Maronenpüree und Nougat.
  
==Quelle==
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Am [[9. September]] [[2010]] wurde bekannt, dass über dieses Traditionsunternehmen, sowie im selben Haus geführte [[Stranz & Scio]] der  Konkurs betragt wurde.
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==Quellen==
 
* [http://www.spiegel.de/reise/staedte/0,1518,398305,00.html www.spiegel.de]
 
* [http://www.spiegel.de/reise/staedte/0,1518,398305,00.html www.spiegel.de]
 
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* [[Salzburger Nachrichten]], 9. September 2001
 
[[Kategorie:Unternehmen]]
 
[[Kategorie:Unternehmen]]
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[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]
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[[Kategorie:nicht mehr existierende Betriebe]]
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Altstadt]]
 
[[Kategorie:Altstadt]]

Version vom 9. September 2010, 09:29 Uhr

Scios Specereyen war ein Feinkostgeschäft in der Sigmund-Haffner-Gasse in der Salzburger Altstadt.

Geschichte

Im Erdgeschoss des Hauses von Lorenz Hagenauer in der Getreidegasse 9 führte Hagenauer die "Alte Hagenauerische Specereywarenhandlung", Salzburgs erste Adresse für Delikatessen, Kaffee und Gewürze. Hagenauer war also nicht nur Freund und Förderer von Wolfgang Amadeus Mozart.

Vor mehr als 100 Jahren erwarb die Familie Rigaud das Feinkostgeschäft von Hagenauer und führten es später unter dem Namen "Stranz & Scio". Als 1994 die Konkurrenz von Nordsee und McDonald's das Überleben in der Getreidegasse nicht mehr ermöglichte, zog sich Ludwig Rigaud in ein Bistro in der ruhigeren Sigmund-Haffner-Gasse zurück. Dort, im "Scio's Specereyen" steht steht immer noch der Kassatisch aus weißem Marmor, an dem schon Hagenauer seine Geschäfte tätigte. An dem Klang, den die Münzen machten, wenn sie auf diesen Tisch fielen, wurde überprüft, ob sie echt waren, sagte Rigaud in einem Interview.

Neben Ausgefallenem wie frische Austern finden sich aber auch Knödelsuppe und Gulasch bei "Scio's" auf der Speisekarte. Und natürlich auch die begehrten "Venusbrüstchen", ein Vorläufer der Mozartkugel aus Maronenpüree und Nougat.

Am 9. September 2010 wurde bekannt, dass über dieses Traditionsunternehmen, sowie im selben Haus geführte Stranz & Scio der Konkurs betragt wurde.

Quellen