Salzburgring: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 12. März 2007, 21:41 Uhr

Der Salzburgring ist eine permanente Rundkurs-Rennstrecke im Bundesland Salzburg.

Der Ring

1969 eröffnet, wurde sie im Nesselgraben zwischen Koppl und Hof bei Salzburg. Er wurde zeitgleich mit dem 'Österreichring' bei Zeltweg, Steiermark, gebaut.

Die Streckenlänge beträgt 4,2 km: die zwei langen Geraden (wobei die Gegengerade zur Start- und Zielgeraden leicht ansteigend ist), sowie die an diese Gegengerade anschließende lang gezogene Rechtskurve oberhalb des Fahrerlagers, ließen diese Strecke zu einer sehr schnellen Rennstrecke werden.

Durch die stetig erweiterten Sicherheitsauflagen für Motorsportveranstaltungen wurden im Laufe der Jahre mehrere Umbauten notwendig. Unter anderem entstanden so genannte Schikanen, um die Geschwindigkeit zu reduzieren, sowie Sturzräume, was auf Grund der Talkessellage des Rings sehr schwer bzw. teuer und aufwendig war.

Einzigartig sind die Naturtribünen, die durch ihre Lage oberhalb der Rennstrecke besonders interessante Rennbeobachtungen erlauben, vor allem im Abschnitt oberhalb des Fahrerlagers.


Die Veranstaltungen

1969 fand noch das letzte Gaisbergrennen am Salzburgring statt. Ein Jahr vor seinem Tod fuhr Jochen Rindt hier einen Formel-2-Lauf, dem damaligen Vorläufer der Formel-1. Motorradasse wie Giacomo Agostini auf MV Agusta oder Toni Mang begeisterten bei Motorrad-Weltmeisterschaftsläufen bis zu 100.000 Zuschauer. Der letzte Motorrad-Weltmeisterschaftslauf fand 1994 statt.

Zwischen 1975 und 1994 gab es mehrere Jahre den "Oldtimer Grand Prix" für historische Motorräder und Automobile, der mehrere Hundert Teilnehmer aus aller Welt anlockte (u. a. Juan Manuel Fangio, Niki Lauda, John Surtees, Luigi Taveri u.a.). Diese Veranstaltung musste dann aufgrund von damals verschärften Lärmschutzbestimmungen des Bundesland Salzburgs eingestellt werden. Seit einigen Jahren jedoch findet wieder eine Oldtimerveranstaltung in Erinnerung an den einzigen österreichischen Motorradweltmeister, Rupert Hollaus, statt.

Die Anzahl der großen Motorsportveranstaltungen ist auf fünf pro Jahr limitiert. Es finden aber auch regelmäßig andere Veranstaltungen wie Fahrzeugpräsentationen von Automobil-Herstellern, Fahrerlehrgänge und Clubtreffen statt. Zudem beherbergt der Salzburgring jedes Jahr im Sommer das Frequency Festival.

Obwohl keine Motorsportevents mit vielen Zuschauern mehr stattfinden, ist der Salzburgring von März bis November jedes Jahr ausgebucht und kann sich selbst bei einem jährlichen Umsatz von 1,5 Millionen Euro ohne Subventionen finanzieren und bringt der umliegenden Wirtschaft zusätzliches Geld.

Die Zukunft

Der Vertrag mit dem Land Salzburg als Grundeigentümer läuft bis 2015. Seit 2006 laufen Gespräche mit dem oberösterreichischen Motorradhersteller KTM, der in der Nähe der Teststrecke auch ein Kompetenzzentrum aufbauen will.

Quellen

  • wikipedia Deutschland
  • Österreichisches Motorrad-Literatur- und Bildarchiv Prof. Dr. Helmut Krackowizer, Salzburg

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