Joseph Bonaventura Franz: Unterschied zwischen den Versionen
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Wie Zauner berichtet, sei er ein guter Lehrer gewesen, aber " ''dabey ein Liebhaber von unnützen Schulstreitigkeiten und zwecklosen Speculationen''" gewesen sein. Ebenfalls berichtet Zauner, dass er oft in Schlafrock und mit einer Nachtmütze Spaziergänge unternommen haben. | Wie Zauner berichtet, sei er ein guter Lehrer gewesen, aber " ''dabey ein Liebhaber von unnützen Schulstreitigkeiten und zwecklosen Speculationen''" gewesen sein. Ebenfalls berichtet Zauner, dass er oft in Schlafrock und mit einer Nachtmütze Spaziergänge unternommen haben. | ||
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Version vom 25. November 2017, 10:40 Uhr
Joseph Bonaventura Franz (* ? in Salzburg, † 27. Juli 1730 ebenda) war Professor an der Benediktineruniversität Salzburg.
Leben
Franz promovierte am 24. November 1692 zum Doktor iuris an der Benediktineruniversität Salzburg. Am 3. Dezember 1692 wurde er außerordentlicher Professor, am 7. November 1697 wurde er ordentlicher Professor für Institutionen, nach Lindners Tod 1698 das Lehramt für Pandekten. Er konnte es nicht antreten, da sein Nachfolger für Institutionen Salzburg gleich wieder verließ und er so noch die Vorlesungen halten musste. So wurden erst wieder ab 1699 Vorlesungen in den Pandekten gehalten. Am 24. Jänner 1699 wurde Franz hochfürstlicher geistlicher Rat. 1717 erhielt er die Professur für den Kodex und das deutsche Staatsrecht. Insgesamt war Franz 38 Jahre Professor an der Benediktineruniversität Salzburg bevor ihn am 27. Juli 1730 der Tod ereilte. In dieser langen Zeit an der Universität war er zehn Mal Dekan der Juristischen Fakultät.
Wie Zauner berichtet, sei er ein guter Lehrer gewesen, aber " dabey ein Liebhaber von unnützen Schulstreitigkeiten und zwecklosen Speculationen" gewesen sein. Ebenfalls berichtet Zauner, dass er oft in Schlafrock und mit einer Nachtmütze Spaziergänge unternommen haben.