Alois Hölzl junior: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 2. Dezember 2017, 21:34 Uhr
Alois Hölzl (* 27. Juli 1875 in Saalfelden; † 23. Februar 1947 ebenda) war Politiker, Bauernvertreter und Bürgermeister der Landgemeinde Saalfelden.
Leben
Nach achtjährigem Besuch der Volksschule wurde Alois Hölzl Landarbeiter, besuchte 1896 die Landwirtschaftsschule Kleingmain und war 1906 bis 1940 Klinglerbauer in Saalfelden.
1904 bis 1919 war er Mitglied des Gemeindeausschusses, 1909 bis 1919 Bürgermeister der Landgemeinde Saalfelden.
1909 bis 1918 war er Landtagsabgeordneter in der Kurie des Großgrundbesitzes, dann 1918/1919 für die Christlichsoziale Partei Mitglied der Provisorischen Landesversammlung.
1904 bis 1910 war er Obmann der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft in Saalfelden am Steinernen Meer, 1924 wurde er Präsident der Landwirtschaftlichen Gesellschaft in Salzburg, 1924 bis 1927 Vizepräsident und 1927 bis 1936 Präsident des Landeskulturrates, dann bis 1938 der Salzburger Landwirtschaftskammer.
1931 bis 1938 war er auch Obmann des Pinzgauer Pferdezuchtverbandes.
1938 wurde er nach dem Anschluss inhaftiert.
Literatur
Klieber, Rupert: Politischer Katholizismus in der Provinz. Salzburgs Christlichsoziale in der Parteienlandschaft Alt-Österreichs, Wien–Salzburg 1994 (= Publikationen des Instituts für Kirchliche Zeitgeschichte, Band 28), ISBN 3850901483
Quelle
- Voithofer, Richard: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart. Verlag Böhlau. Wien 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2 S. 90 f.