Peter Heiß: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 2. Februar 2016, 19:03 Uhr

Peter Heiß (* 13. Mai 1949 in Thomatal) war Volksschuldirektor in der Lungauer Gemeinde Ramingstein.

Privat

Peter Heiß ist mit Elisabeth Heiß verheiratet, der ehemaligen Verwalterin der Burg Mauterndorf. Gemeinsam haben sie drei Kinder.

Ausbildung und Beruf

Heiß absolvierte das Akademische Gymnasium Salzburg. Nach Ableistung des Präsenzdienstes als Einjährig-Freiwilliger wurde er Oberleutnant der Reserve. Er bildete sich an der Pädagogischen Akademie des Bundes in Salzburg zum Lehrer aus.

Er war an der Volksschule Ramingstein von 1971 bis 1984 als Lehrer und von 1985 bis 2009 als Schulleiter tätig.

Leistungen

Peter Heiß ging es während seiner Tätigkeit als Lehrer und Schulleiter stets darum, den Schülerinnen und Schülern an einem sehr gut und den Erfordernissen der modernen Zeit technisch bestens ausgestatteten Ort effizientes Lernen zu ermöglichen. Den Kindern Wissen und Verhaltensweisen zu vermitteln und dabei deren Können zu fördern stand im Vordergrund seiner Bemühungen.

Dem entsprechend wurde das Schulgebäude durch die Neuanlage eines vielfältig ausgestatteten Schulhofes, die Schaffung eines neuen, beispielhaften Werkraumes oder die Errichtung einer Multimediaklasse, der ersten des Landes in einer Volksschule, adaptiert und die Infrastruktur verbessert.

Durch die Teilnahme an internationalen Projekten wie dem mit einem ersten Preis ausgezeichneten "Sucht den Silberschatz in Ramingstein" und dem Projekt "Im Dorf der Künstler", mit welchem auch die Errichtung eines Skulpturenparks in Madling verbunden war, erregte die Schule und mit ihr die Gemeinde über das Dorf und das Land Salzburg hinaus positive Aufmerksamkeit.

In Anerkennung der erbrachten Leistungen wurde die Volksschule Ramingstein 2002 als eine von wenigen Volksschulen in Österreich in das Europäische Netzwerk innovativer Schulen (ENIS) aufgenommen.

2007 stellte sich die Schule dem NEWS-Schultest und wurde dabei u.a. wegen der Europaprojekte, der Ausstattung mit einer Multimediaklasse und der vielfältigen Beschäftigung mit dem Internet als eine der zehn besten Schulen des Landes bewertet.

Neben seinem Beruf als Schulleiter war Peter Heiß als Mitglied bei mehreren Organisationen und Vereinen wie dem Österreichischen Roten Kreuz, dem Sportfliegerclub Lungau, der Männergesangsrunde Ramingstein, der Lungauer Stollengruppe oder dem Motorradclub The Stonebikers tätig.

Er gründete und leitete die örtliche Zweigstelle der Volkshochschule Salzburg und war Obmann des USC Ramingstein.

Ein besonderes Anliegen war ihm die Aufarbeitung der lokalen montanhistorischen Geschichte, die mit der Herausgabe des Ramingsteiner Führers, der Organisation der ersten öffentlichen Befahrung und maßgeblichen Mitarbeit bei der Errichtung des Ramingsteiner Schaubergwerkes seinen Höhepunkt fand.

Auszeichnungen

  • Medaille des Landes Salzburg für Katastrophenhilfe, 1975
  • Union Ehrenzeichen in Silber, 1980
  • Bundesheerverdienstabzeichen, 1984
  • Silbernes Verdienstabzeichen des Landes Salzburg, 2000
  • Berufstitel "Oberschulrat", 2002
  • Silberramo des Vereines Urkult, Ramingstein, 2003

Veröffentlichungen

  • Montangeschichtlicher Führer Oberes Murtal, Beitrag. 1986
  • Ramingsteiner Führer 1989
  • Der Stollenlehrpfad im Silberbergwerk Ramingstein In: Salzburger Volkskultur 17/1 1993
  • Ramingsteiner Erzwege 1997
  • Eine kleine Bergbaugeschichte 1997
  • Der höchste Lungauer In: Landespressebüro: Salzburger Grenzfälle, 2006

Quellen

  • Festschrift: 100 Jahre Volksschule Ramingstein, 2013
  • Peter Heiß
Zeitfolge
Vorgänger

Franz Kravanja

Direktor der Volksschule Ramingstein
1985 – 2009
Nachfolger

Martha Bogensberger