Schüttbachgraben: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Datei:Zeller Becken.jpg|Dieses vom [[Erlberg]] aufgenommene Bild ermöglicht einen guten Blick auf den Schüttbachgraben]] | ||
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Version vom 8. Juni 2013, 11:18 Uhr
Der Schüttbachgraben ist ein steiler Graben, durch den der das oberhalb befindliche Umland entwässernde Schüttbach, einer der zahlreichen Wildbäche der Gebirgsbezirke, zu Tal fließt.
Lage
Er befindet sich oberhalb von Schüttdorf im Gemeindegebiet von Zell am See und verläuft von Nord-Westen nach Süd-Osten. Im Nordosten liegt der Plettsauberg, im Osten befindet sich der Keilberg und im Südwesten liegt der Bruckberg.
Beschreibung
Der Schüttbachgraben überbrückt zwischen oberstem (rund 1.300 m ü. A.) und untersten Punkt im Bereich des Schüttgutes oberhalb des Ortsteils Schüttdorf (max. 800 m ü. A.) eine Höhendifferenz von rund 500 Metern. Der im Schüttbachgraben zu Tal fließende Schüttbach ist durch mehrere größere Sperren der Wildbach- und Lawinenverbauung im Normalfall gesichert.
Die Hänge des Schüttbachgrabens sind aber sehr steil und dadurch bei länger anhaltenden Niederschlägen, bzw. bei Starkregen stets rutschgefährdet. Muren im Bereich des Schüttbachgrabens, wie die beim Hochwasser im Pinzgau (Juni 2013), bedrohen trotz der Sperren im Schüttbachgraben und der Verbauung des unterhalb liegenden Bachbettes die Ortschaft Schüttdorf.
Bildergalerie
Dieses vom Erlberg aufgenommene Bild ermöglicht einen guten Blick auf den Schüttbachgraben]]
Eine von mehreren Muren - hier am orografisch linken Abhang des Grabens im Bereich des Keilberges -, die im Juni 2013 unterhalb des Schüttbachgrabens zur Verklausung und zum katastrophalen Austritt des Schüttbaches aus seinem Bett geführt haben]]
Quellen
- Eigenartikel von Christina Nöbauer
- 3221 – West Zell am See, Österreichische topografische Karte 1:25 000V