Sägewerk Färbinger: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Sägewerk Färbinger''' ist ein Unternehmen in der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Lofer]].
 
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== Brand 2013 ==
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==Allgemeines==
Am [[15. Mai]] [[2013]] gingen um 01:33 Uhr gleich mehrere Notrufe bei der Feuerwehr-Leitzentrale ein -  im Sägewerk Färbinger war ein [[Brände (Geschichte)|Großbrand]] ausgebrochen. Um 01:.30 Uhr standen die Produktionshallen in Vollbrand, die Flammen drohten auf die benachbarten Häuser überzugreifen. Der Schutz der umliegenden Häuser war auch das erste Ziel der Feuerwehr. Es gelang, die umliegenden Gebäude wie den [[Gasthof Schweizerhof]], das [[Hotel Mühlpointhof|Hotel]] und Café Mühlpointhof sowie Privathäuser zu retten. Einsatzleiter Gottfried Schmidt alarmierte sofort alle benachbarten Feuerwehren. "''Die Hallen standen schon in Vollbrand, als wir am Einsatzort ankamen. Wir haben uns gleich um den Schutz des angrenzenden Hotels und des Spar-Markts gekümmert.''"
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Das Sägewerk produziert hochwertige Holzschnittware. Der Einschnitt erfolgt mit Gatter und seit Anfang der 2000er-Jahren auf der Blockbandsäge.
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==Geschichte==
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Die Säge wurde im Jahr 1568 erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="Holzkurier">s. Holzkurier Heft 16, S. 8</ref> Das Sägewerk ist eines der ältesten in Salzburg. Seit 1865 ist es im Besitz der Familie [[Färbinger]].<ref name="Holzkurier"/>
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Bis 1956 lief das Werk noch mit Wasserantrieb.
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=== Brand 2013 ===
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Am [[15. Mai]] [[2013]] gingen um 01:33 Uhr gleich mehrere Notrufe bei der Feuerwehr-Leitzentrale ein -  im Sägewerk Färbinger war ein [[Brände (Geschichte)|Großbrand]] ausgebrochen. Um 01:30 Uhr standen die Produktionshallen in Vollbrand, die Flammen drohten auf die benachbarten Häuser überzugreifen. Der Schutz der umliegenden Häuser war auch das erste Ziel der Feuerwehr. Es gelang, die umliegenden Gebäude wie den [[Gasthof Schweizerhof]], das [[Hotel Mühlpointhof|Hotel]] und Café Mühlpointhof sowie Privathäuser zu retten. Einsatzleiter Gottfried Schmidt alarmierte sofort alle benachbarten Feuerwehren. "''Die Hallen standen schon in Vollbrand, als wir am Einsatzort ankamen. Wir haben uns gleich um den Schutz des angrenzenden Hotels und des Spar-Markts gekümmert.''"
  
 
Die Feuerwehr konnte verhindern, dass sich der Brand ausbreitete. Vier der sechs Produktionshallen brannten aber komplett nieder.
 
Die Feuerwehr konnte verhindern, dass sich der Brand ausbreitete. Vier der sechs Produktionshallen brannten aber komplett nieder.
  
Das Sägewerk ist eines der ältesten in Salzburg. Bis 1956 lief das Werk noch mit Wasserantrieb. Diese Tatsache half jetzt bei den Löscharbeiten. Die Feuerwehr konnte die großen Mengen Löschwasser aus dem Bach neben dem Sägewerk beziehen.
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Dass das Werk bis vor einigen Jahrzehnten noch mit Wasserantrieb lief, half jetzt bei den Löscharbeiten. Die Feuerwehr konnte die großen Mengen Löschwasser aus dem Bach neben dem Sägewerk beziehen.
  
Das Sägewerk produziert hochwertige Holzschnittware. Wie es mit dem Werk nun weitergeht, ist noch unklar. Hoffnung können die Betreiber bei einem Blick in die Geschichte schöpfen: Nach einem Brand 1960 war das Werk sechs Wochen später wieder in Betrieb.
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Wie es mit dem Werk nun weitergeht, ist noch unklar. Hoffnung können die Betreiber bei einem Blick in die Geschichte schöpfen: Nach einem Brand 1960 war das Werk sechs Wochen später wieder in Betrieb.
  
 
Insgesamt standen bei der sofort ausgelösten Alarmstufe vier zehn Feuerwehren aus dem Pinzgau, [[Tirol]] und [[Bayern]] mit rund 250 Mann im Einsatz.
 
Insgesamt standen bei der sofort ausgelösten Alarmstufe vier zehn Feuerwehren aus dem Pinzgau, [[Tirol]] und [[Bayern]] mit rund 250 Mann im Einsatz.
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== Besitzer ==
 
== Besitzer ==
Markus Färbinger
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* [[Markus Färbinger]]
  
 
== Quellen ==
 
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* timber-online.net, 14.05.2013: [http://www.timber-online.net/?id=2500%2C5226909%2C%2C ''Für ein langes Leben …]
 
* [http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/video-saegewerk-in-lofer-bei-grossbrand-zerstoert-58997/ www.salzburg.com/nachrichten]
 
* [http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/video-saegewerk-in-lofer-bei-grossbrand-zerstoert-58997/ www.salzburg.com/nachrichten]
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==Fußnoten==
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* {{Quelle PiN|23. Mai 2013}}
 
* {{Quelle PiN|23. Mai 2013}}
 
 
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[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]

Version vom 10. August 2013, 16:53 Uhr

Das Sägewerk Färbinger ist ein Unternehmen in der Pinzgauer Gemeinde Lofer.

Allgemeines

Das Sägewerk produziert hochwertige Holzschnittware. Der Einschnitt erfolgt mit Gatter und seit Anfang der 2000er-Jahren auf der Blockbandsäge.

Geschichte

Die Säge wurde im Jahr 1568 erstmals urkundlich erwähnt.[1] Das Sägewerk ist eines der ältesten in Salzburg. Seit 1865 ist es im Besitz der Familie Färbinger.[1]

Bis 1956 lief das Werk noch mit Wasserantrieb.

Brand 2013

Am 15. Mai 2013 gingen um 01:33 Uhr gleich mehrere Notrufe bei der Feuerwehr-Leitzentrale ein - im Sägewerk Färbinger war ein Großbrand ausgebrochen. Um 01:30 Uhr standen die Produktionshallen in Vollbrand, die Flammen drohten auf die benachbarten Häuser überzugreifen. Der Schutz der umliegenden Häuser war auch das erste Ziel der Feuerwehr. Es gelang, die umliegenden Gebäude wie den Gasthof Schweizerhof, das Hotel und Café Mühlpointhof sowie Privathäuser zu retten. Einsatzleiter Gottfried Schmidt alarmierte sofort alle benachbarten Feuerwehren. "Die Hallen standen schon in Vollbrand, als wir am Einsatzort ankamen. Wir haben uns gleich um den Schutz des angrenzenden Hotels und des Spar-Markts gekümmert."

Die Feuerwehr konnte verhindern, dass sich der Brand ausbreitete. Vier der sechs Produktionshallen brannten aber komplett nieder.

Dass das Werk bis vor einigen Jahrzehnten noch mit Wasserantrieb lief, half jetzt bei den Löscharbeiten. Die Feuerwehr konnte die großen Mengen Löschwasser aus dem Bach neben dem Sägewerk beziehen.

Wie es mit dem Werk nun weitergeht, ist noch unklar. Hoffnung können die Betreiber bei einem Blick in die Geschichte schöpfen: Nach einem Brand 1960 war das Werk sechs Wochen später wieder in Betrieb.

Insgesamt standen bei der sofort ausgelösten Alarmstufe vier zehn Feuerwehren aus dem Pinzgau, Tirol und Bayern mit rund 250 Mann im Einsatz.

Als Brandursache konnten die Brandermittler auf einen elektrischen Defekt in der Paketierhalle eingrenzen.

Besitzer

Quellen

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 s. Holzkurier Heft 16, S. 8