Sportbauernhof Waldzell: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 16. März 2016, 09:42 Uhr

Der Sportbauernhof Waldzell ist ein umstrittener Sportbau des ASKÖ im Oberösterreichischen Waldzell.

Allgemeines

Als Bauherr trat der Sportverband ASKÖ Salzburg bei dem 2009 eröffneten Sportbauernhof auf. Es kostet 2,5 Mill. Euro und wurde mit knapp 600.000 Euro aus der Sportförderung des Landes Salzburg unterstützt. Der Verein erhielt in den Jahren 2007 bis 2009 mit knapp 350.000 Euro von der Stadt Salzburg. In die Kritik ist das Objekt geraten, als bekannt geworden war, dass das Grundstück dem Präsidenten des Vereins, Franz Karner, gehört.

Er hatte die gut 11 000 m³ große Liegenschaft für 55.000 Euro gekauft und 2005 dem Verein für 30 Jahre das Baurecht eingeräumt. Pro Jahr erhält Karner gut 16.000 Euro an Pacht vom Verein bezahlt und nach 30 Jahren gehört ihm das Grundstück alleine. Dann hätte er bis dahin rund 500.000 Euro an Baurechtzins eingenommen.

Nun wollte im Februar 2010 das Kontrollamt den Sportbau prüfen, was ihm aber vom ASKÖ verwehrt wurde. Franz Karner war der Meinung, das Kontrollamt schießt mit seiner Prüfung weit über das Ziel hinaus. Und im übrigen sei in den Bau der Waldzeller Anlage kein Geld der Stadt geflossen. Das sah Bürgermeister der Stadt Salzburg, Heinz Schaden, aber anders. Denn immerhin hatte der Verein viel Geld von der Stadt erhalten (siehe oben). Nach der Weigerung Karners, den Verein prüfen lassen zu wollen, überlegte auch das Land Salzburg, ob nicht auch der Landesrechnungshof prüfen kann. Vor allem bei den Flächenwidmungen müsste noch mehr in die Tiefe gegangen werden.

Siehe auch

Quelle