Ulrich Sernow: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Ulrich "Uli" Sernow''' (* [[25. November]] [[1958]]) in | '''Ulrich "Uli" Sernow''' (* [[25. November]] [[1958]]) in Jüterbog (Deutschland, damals DDR) ist ein [[Volleyball]]trainer und ehemaliger -spieler. | ||
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1987 wechselte Sernow direkt vom Platz auf die Betreuerbank und wurde zum Trainer des DDR-Nationalteams berufen. 1989 belegte er mit der DDR Rang 9 bei der Europameisterschaft in Schweden. Nach der politischen Wende war die DDR-Mannschaft noch 1990 bei der B-Weltmeisterschaft vertreten. Bei einer Turnierteilnahme in Salzburg im Frühjahr 1990 knüpften Funktionäre von [[Paris Lodron Salzburg]] den Kontakt zu ihm. Im August 1990 nahm Sernow seine Arbeit als Trainer in Salzburg auf. Mit ihm kamen seine Schützlinge [[Guido Stapelfeldt]] und [[Thorsten Vetters]] als Spieler zum Bundesligaklub. Daneben begann Sernow seine Tätigkeit am Institut für Sportwissenschaften der [[Universität Salzburg]]. | 1987 wechselte Sernow direkt vom Platz auf die Betreuerbank und wurde zum Trainer des DDR-Nationalteams berufen. 1989 belegte er mit der DDR Rang 9 bei der Europameisterschaft in Schweden. Nach der politischen Wende war die DDR-Mannschaft noch 1990 bei der B-Weltmeisterschaft vertreten. Bei einer Turnierteilnahme in Salzburg im Frühjahr 1990 knüpften Funktionäre von [[Paris Lodron Salzburg]] den Kontakt zu ihm. Im August 1990 nahm Sernow seine Arbeit als Trainer in Salzburg auf. Mit ihm kamen seine Schützlinge [[Guido Stapelfeldt]] und [[Thorsten Vetters]] als Spieler zum Bundesligaklub. Daneben begann Sernow seine Tätigkeit am Institut für Sportwissenschaften der [[Universität Salzburg]]. | ||
Paris Lodron etablierte sich rasch als schärfster Konkurrent des besten österreichischen Volleyballklubs, Donaukraft Wien (später hotVolleys). Zwischen 1992 und 2000 wurde Paris Lodron acht Mal österreichischer Vizemeister, [[1995]] feierten die Salzburger sensationell ihren einzigen Meistertitel und spielten anschließend in der Champions League. Zwei Mal, 1993 und 1995, wurde das Team unter Sernow außerdem österreichischer Cupsieger. | Paris Lodron etablierte sich mit Spielern wie [[Nik Berger]], [[Thomas Smogawetz]], [[Thomas Reisenhofer]], [[Marian Pascariuc]] oder [[Gerald Moore]] rasch als schärfster Konkurrent des besten österreichischen Volleyballklubs, Donaukraft Wien (später hotVolleys). Zwischen 1992 und 2000 wurde Paris Lodron acht Mal österreichischer Vizemeister, [[1995]] feierten die Salzburger sensationell ihren einzigen Meistertitel und spielten anschließend in der Champions League. Zwei Mal, 1993 und 1995, wurde das Team unter Sernow außerdem österreichischer Cupsieger. | ||
Zwei Mal (1993/94 und 2001) fungierte Ulrich Sernow auch als Trainer des österreichischen Nationalteams. | Zwei Mal (1993/94 und 2001) fungierte Ulrich Sernow auch als Trainer des österreichischen Nationalteams. | ||