Hans Mairhofer-Irrsee: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Bis zu seiner Einberufung zur deutschen Wehrmacht arbeitete er als Knecht am elterlichen Bauernhof, im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam er in russische Gefangenschaft, aus der er erst [[1947]] zurückkehrte. Danach widmete er sich seiner künstlerischen Ausbildung, die vor allem von Carl Storch (1868-1955) und Josef Klampfer (1892-1962) geprägt war. | + | Bis zu seiner Einberufung zur deutschen Wehrmacht arbeitete er als Knecht am elterlichen Bauernhof, im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam er in russische Gefangenschaft, aus der er erst [[1947]] zurückkehrte. Danach widmete er sich seiner künstlerischen Ausbildung, die vor allem von [[Carl Storch]] (1868-1955) und [[Josef Klampfer]] (1892-1962) geprägt war. |
Gemeinsam mit anderen Künstlern engagierte sich Mairhofer-Irrsee für das Zustandekommen der großen [[Landesausstellung|Salzburger Landesausstellung]] [[1955]], indem er zahlreiche Bildhauerwerke dazu beisteuerte. | Gemeinsam mit anderen Künstlern engagierte sich Mairhofer-Irrsee für das Zustandekommen der großen [[Landesausstellung|Salzburger Landesausstellung]] [[1955]], indem er zahlreiche Bildhauerwerke dazu beisteuerte. | ||
| − | Irgendwann begann Hans Mairhofer damit, ausgewählte Skulpturen, Bronzen und Reliefs im großen Garten aufzustellen und diese in selbst erbauten Kleingebäuden und Nischen einzubauen oder mit schützenden, begrünten Dächern zu überbauen. Daraus entstand eine Symbiose aus seinen Kunstwerken und liebevoll gepflegten Gartenpflanzen von Gattin Elisabeth und Tochter Monika Mairhofer. Diese entwickelt das künstlerische Erbe ihres Vaters als Keramikerin weiter, Sohn Meinrad ist freischaffender Bildhauer und Maler in der Gemeinde Pram und der jüngere Bruder Koloman, ebenfalls gelernter Bildhauer, baut in Hallstatt ein Flugzeug. | + | Irgendwann begann Hans Mairhofer damit, ausgewählte Skulpturen, Bronzen und Reliefs im großen Garten aufzustellen und diese in selbst erbauten Kleingebäuden und Nischen einzubauen oder mit schützenden, begrünten Dächern zu überbauen. Daraus entstand eine Symbiose aus seinen Kunstwerken und liebevoll gepflegten Gartenpflanzen von Gattin Elisabeth und Tochter Monika Mairhofer. Diese entwickelt das künstlerische Erbe ihres Vaters als Keramikerin weiter, Sohn Meinrad ist freischaffender Bildhauer und Maler in der Gemeinde Pram und der jüngere Bruder Koloman, ebenfalls gelernter Bildhauer, baut in Hallstatt ein Flugzeug. Einen Albatros DIII – Doppeldecker, der im Herbst [[2010]] auf einem Alpenflughafen für den Jungfernflug vorbereitet wird. Mit einem Austro Daimler Flugmotor Baujahr [[1918]]. |
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| + | ==Veröffentlichungen== | ||
| + | * ''Gedanken bei Tauwetter''. 1955. | ||
| + | * ''Begegnung mit Josef Furthner. Gedanken angesichts der Ausstellung in Zell an der Pram im Sommer 1980''. In: Die Heimat. 1980. | ||
| + | * ''Der Riese von Lengau. Lebensgeschichte vom 2,58 Meter großen Franz Winkelmeier, dem größten Menschen der Welt''. Salzburg 1976. | ||
| + | * ''Bauernerbe. Volkskundliche Aufzeichnungen aus dem Mondseeland''. Aspach 2004. | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
Version vom 10. September 2010, 06:07 Uhr
Hans Mairhofer-Irrsee (* 5. Jänner 1914 in Zell am Moos, Oberösterreich; † 1998 ebendort) war Bildhauer, Maler, Poet und leidenschaftlicher Bewahrer bäuerlichen Gutes.
Leben
Hans Mairhofer-Irrsee wurde in Zell am Moos nächst dem Irrsee am Wolfbauer-Hof geboren. Zeitlebens ein Sammler und Bewahrer bäuerlichen Kulturgutes, schuf er in seinen 85 Lebensjahren unzählige Bilder und Skulpturen, die heute noch das Irrseer Heimathaus ausfüllen und umgeben, insbesondere auch Krippen und Krippenfiguren.
Bis zu seiner Einberufung zur deutschen Wehrmacht arbeitete er als Knecht am elterlichen Bauernhof, im Zweiten Weltkrieg kam er in russische Gefangenschaft, aus der er erst 1947 zurückkehrte. Danach widmete er sich seiner künstlerischen Ausbildung, die vor allem von Carl Storch (1868-1955) und Josef Klampfer (1892-1962) geprägt war.
Gemeinsam mit anderen Künstlern engagierte sich Mairhofer-Irrsee für das Zustandekommen der großen Salzburger Landesausstellung 1955, indem er zahlreiche Bildhauerwerke dazu beisteuerte.
Irgendwann begann Hans Mairhofer damit, ausgewählte Skulpturen, Bronzen und Reliefs im großen Garten aufzustellen und diese in selbst erbauten Kleingebäuden und Nischen einzubauen oder mit schützenden, begrünten Dächern zu überbauen. Daraus entstand eine Symbiose aus seinen Kunstwerken und liebevoll gepflegten Gartenpflanzen von Gattin Elisabeth und Tochter Monika Mairhofer. Diese entwickelt das künstlerische Erbe ihres Vaters als Keramikerin weiter, Sohn Meinrad ist freischaffender Bildhauer und Maler in der Gemeinde Pram und der jüngere Bruder Koloman, ebenfalls gelernter Bildhauer, baut in Hallstatt ein Flugzeug. Einen Albatros DIII – Doppeldecker, der im Herbst 2010 auf einem Alpenflughafen für den Jungfernflug vorbereitet wird. Mit einem Austro Daimler Flugmotor Baujahr 1918.
Veröffentlichungen
- Gedanken bei Tauwetter. 1955.
- Begegnung mit Josef Furthner. Gedanken angesichts der Ausstellung in Zell an der Pram im Sommer 1980. In: Die Heimat. 1980.
- Der Riese von Lengau. Lebensgeschichte vom 2,58 Meter großen Franz Winkelmeier, dem größten Menschen der Welt. Salzburg 1976.
- Bauernerbe. Volkskundliche Aufzeichnungen aus dem Mondseeland. Aspach 2004.
Quellen
- Salzburger Nachrichten (Bertl Göttl)
- Salzburg Museum