Paracelsusbad (historisch): Unterschied zwischen den Versionen
K |
K (erg) |
||
| Zeile 3: | Zeile 3: | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
| − | Das einst als Vorzeigeprojekt der [[ | + | Das einst als Vorzeigeprojekt der [[1956]] errichtete Paracelsusbad ist das letzte noch existierende Bauwerk des Dreigestirns Paracelsusbad−[[Kurhausbetriebe der Stadt Salzburg|Kurmittelhaus]]−[[Parkhotel Mirabell]], das damals die Landeshauptstadt als Kur- und Kongressstadt etablieren sollte. |
| + | ==Neubau oder Umbau== | ||
Noch Anfang [[2009]] wurde diskutiert, ob das Bad nach der Errichtung des "Spaßbades" in [[Liefering]] geschlossen und das Gebäude abgerissen werden soll. Doch nach dem ersten Bürgermeisterwahlgang am [[1. März]] 2009 wandelte sich die Einstellung von Bürgermeister [[Heinz Schaden|Dr. Heinz Schaden]] und er begrub das neue Spaßbad. Er ließ wissen, dass das alte Paracelsusbad abgerissen und neu errichtet werden sollte. | Noch Anfang [[2009]] wurde diskutiert, ob das Bad nach der Errichtung des "Spaßbades" in [[Liefering]] geschlossen und das Gebäude abgerissen werden soll. Doch nach dem ersten Bürgermeisterwahlgang am [[1. März]] 2009 wandelte sich die Einstellung von Bürgermeister [[Heinz Schaden|Dr. Heinz Schaden]] und er begrub das neue Spaßbad. Er ließ wissen, dass das alte Paracelsusbad abgerissen und neu errichtet werden sollte. | ||
Für die Errichtung des Spaßbades in Liefering waren 50 Mill. Euro vorgesehen, wovon nun um 25 Mill. Euro in das Paracelsusbad investiert werden sollen<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]] 24. März 2009</ref>. | Für die Errichtung des Spaßbades in Liefering waren 50 Mill. Euro vorgesehen, wovon nun um 25 Mill. Euro in das Paracelsusbad investiert werden sollen<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]] 24. März 2009</ref>. | ||
| + | |||
| + | Dann folgte im Herbst 2009 ein Dämpfer: Das Bundesdenkmalamt wollte prüfen, inwieweit nicht die Fassade des Paracelsusbad unter Denkmalschutz fiele. Doch bis Sommer 2010 waren diese Zweifel ausgeräumt und die Stadtregierung nahm im September einen neuen Anlauf: Ein über 30 Mio Euro teurer Vorschlag sieht den Abriss des 1956 erbauten Hallenbad- und Saunatrakts vor, die an gleicher Stelle neu errichtet werden sollen. Eine Erweiterung soll dem [[Kurhausbetriebe der Stadt Salzburg|Kurmittelhaus]] über dem Bad Platz bieten. | ||
| + | |||
| + | Vorgesehen bei dieser Variante sind 6.000 m² für Bad, Sauna und Wellness, davon 800 m² Wasserfläche einschließlich zweier kleiner Freibecken. Gleichzeitig solle das [[Josefiau#Freibad Alpenstraße|Aya-Bad]] für den Schul- und Vereinssport eine Überdachung in Leichtbauweise um drei Millionen Euro erfolgen. | ||
==Fußnoten und Quellen== | ==Fußnoten und Quellen== | ||
| + | * [[Salzburger Nachrichten]], 13. September 2010 | ||
<references/> | <references/> | ||
Version vom 15. September 2010, 09:18 Uhr
Das Paracelsusbad (Paracelsus-Hallenbad) ist ein Hallenbad in der Neustadt von Salzburg.
Geschichte
Das einst als Vorzeigeprojekt der 1956 errichtete Paracelsusbad ist das letzte noch existierende Bauwerk des Dreigestirns Paracelsusbad−Kurmittelhaus−Parkhotel Mirabell, das damals die Landeshauptstadt als Kur- und Kongressstadt etablieren sollte.
Neubau oder Umbau
Noch Anfang 2009 wurde diskutiert, ob das Bad nach der Errichtung des "Spaßbades" in Liefering geschlossen und das Gebäude abgerissen werden soll. Doch nach dem ersten Bürgermeisterwahlgang am 1. März 2009 wandelte sich die Einstellung von Bürgermeister Dr. Heinz Schaden und er begrub das neue Spaßbad. Er ließ wissen, dass das alte Paracelsusbad abgerissen und neu errichtet werden sollte.
Für die Errichtung des Spaßbades in Liefering waren 50 Mill. Euro vorgesehen, wovon nun um 25 Mill. Euro in das Paracelsusbad investiert werden sollen[1].
Dann folgte im Herbst 2009 ein Dämpfer: Das Bundesdenkmalamt wollte prüfen, inwieweit nicht die Fassade des Paracelsusbad unter Denkmalschutz fiele. Doch bis Sommer 2010 waren diese Zweifel ausgeräumt und die Stadtregierung nahm im September einen neuen Anlauf: Ein über 30 Mio Euro teurer Vorschlag sieht den Abriss des 1956 erbauten Hallenbad- und Saunatrakts vor, die an gleicher Stelle neu errichtet werden sollen. Eine Erweiterung soll dem Kurmittelhaus über dem Bad Platz bieten.
Vorgesehen bei dieser Variante sind 6.000 m² für Bad, Sauna und Wellness, davon 800 m² Wasserfläche einschließlich zweier kleiner Freibecken. Gleichzeitig solle das Aya-Bad für den Schul- und Vereinssport eine Überdachung in Leichtbauweise um drei Millionen Euro erfolgen.
Fußnoten und Quellen
- Salzburger Nachrichten, 13. September 2010
- ↑ Quelle Salzburger Nachrichten 24. März 2009