Theater Thalgau: Unterschied zwischen den Versionen

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''Acht historische Geschichtsbilder, von den Glaubensboten 788 über die [[Pest]]zeit [[1616]] bis zu einer Bauernhochzeit [[1820]] in Thalgau, wurden von der ganzen Dorfgemeinschaft gespielt. Über 2500 Besucher gestalteten die vier Aufführungen zu einem überwältigenden Ereignis, Salzburgs Zeitungen berichteten von "... einem Erfolg der Einigkeit und Heimatliebe."''
 
''Acht historische Geschichtsbilder, von den Glaubensboten 788 über die [[Pest]]zeit [[1616]] bis zu einer Bauernhochzeit [[1820]] in Thalgau, wurden von der ganzen Dorfgemeinschaft gespielt. Über 2500 Besucher gestalteten die vier Aufführungen zu einem überwältigenden Ereignis, Salzburgs Zeitungen berichteten von "... einem Erfolg der Einigkeit und Heimatliebe."''
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==Spielsaison 2010==
 
==Spielsaison 2010==

Version vom 14. Juli 2010, 15:33 Uhr

Historisches Foto im November 1999: Überreichung des Ferdinand Eberherr-Preises im Saal der Salzburger Nachrichten an die Freilichtspiele Thalgau. Am Bild auch Tobias Reiser d. J., der einige Wochen darauf völlig unerwartet verstarb
Zeitungsbericht in den Salzburger Nachrichten

Die Freilichtspiele Thalgau bringen in Thalgau Laienschauspiele zur Aufführung.

Erste Aufführung

Aus dem Bericht von der ersten Aufführung 1953:

1953 - „1000 Jahre Geschichte Thalgau“
Um 1950 mussten sowohl die "Katholische Jugendbühne" wie auch das Ensemble "D' Wartenfelser" ihre Herbergsstätten in den Thalgauer Gasthäusern verlassen. Eine Zeit des Auseinanderfallens der Gemeinschaft und des Verlustes der Dorfkultur war angebrochen.

Das Jahr 1952 beendete jedoch das Schweigen des Theaters und weckte mit der Gründung der Spielgemeinschaft neue Hoffnungen im Dorf. Die große Stunde des Mutes zu einem Freilichttheater ließ alle Niederschläge vergessen, eine Idee war geboren und alle halfen mit, sie zu verwirklichen. Das Kulturgut "Laienspieltheater" in Thalgau wurde ohne Vereinskonstitution und Mitgliedschaft mit dem Grundsatz "wir wollen sein einig Volk von Brüdern" ins Leben gerufen. Die gesetzliche Basis war in den Statuen des Heimatvereines "D' Wartenfelser" festgelegt, die Seele der Verwirklichung fand sich im Lehrer Balthasar Iglhauser.

Das große Ensemblebild 1953 mit über 100 Laienspielern zum 30jährigen Gründungsfest des Thalgauer Trachtenvereines "D' Wartenfelser" spiegelt eindrucksvoll das gewählte Motto der Spielgemeinschaft wieder: "Theater aus dem Volk - Theater für das Volk."

Acht historische Geschichtsbilder, von den Glaubensboten 788 über die Pestzeit 1616 bis zu einer Bauernhochzeit 1820 in Thalgau, wurden von der ganzen Dorfgemeinschaft gespielt. Über 2500 Besucher gestalteten die vier Aufführungen zu einem überwältigenden Ereignis, Salzburgs Zeitungen berichteten von "... einem Erfolg der Einigkeit und Heimatliebe."



Spielsaison 2010

Vor den Zeilen über die Spielsaison 2010 seien zum Thema "Theater in Thalgau" noch einige Vorbemerkungen angeführt:

Es ist nun das letzte Mal, dass sich das Theatergeschehen auf der traditionsreichen Freilichtbühne südlich der Volksschule Thalgau abspielt. Diese Bühne wird nun aus Platzgründen für den Neubau der Volksschule in Thalgau weichen müssen. Allerdings wurde bei den Planungen für die neue Volksschule die Integration einer zeitgemäßen Theaterspielstätte mitberücksichtigt und damit das Weiterbestehen des Aufführungsortes im Bereich des Schulzentrums abgesichert. Ein bisschen Wehmut dürfte aber nach dem letzten Verlöschen der Bühnenscheinwerfer dennoch aufkommen, weil die bisherige Freilichtbühne für manche Theatermenschen mit vielen Erinnerungen an grandiose Theatersternstunden verbunden war. Die entstehende neue Anlage lässt aber zugleich Zuversicht für eine Fortführung der großen Thalgauer Theatertradition entstehen. Franz Fuchs


Endlich ist es soweit! - Es theatert wieder in Thalgau! Erfolgskomödie „Otello darf nicht platzen!“ auf der Freilichtbühne Thalgau Der Sommer und die Ferien sind da und natürlich das Theater Thalgau auch. Am Samstag, 17. Juli 2010, ist es wieder einmal soweit: wir haben Premiere. Heuer erstmals mit Gratis-Premierensekt! dh. nach der Premiere sind die Zuschauer herzlich eingeladen, sich bei einem Glas Sekt mit den Schauspielern und Theatermitgliedern zu unterhalten. Nach unzähligen Stunden der Probenarbeit, Bühneaufbau, Organisation usw. steht auch heuer wieder mit der Komödie „Otello darf nicht platzen“ von Ken Ludwig ein Erfolgstück auf dem Programm, das Regisseurin Daniela Gnoycke gemeinsam mit allen Mitwirkenden mit Begeisterung, Elan, Humor und vollem Einsatz auf die Bühne bringt. Die Probenzeit war sehr intensiv, aber machte auch allen großen Spaß (Liebe Daniela, herzlichen Dank dafür!). Diesen Spaß werden Sie, wertes Publikum, auch spüren, wenn Sie eine unserer Sommervorstellungen besuchen. Hier nochmals in Kürze der Stückinhalt: Alles in der Städtischen Oper wartet gespannt auf den italienischen Opernstar Tito Merelli. Er soll den Otello in der Jubiläumsvorstellung singen. Natürlich kommt er viel zu spät im Hotel an. Mit dabei auch seine eifersüchtige Frau Maria. Max, der Assistent des Operndirektors, muss auf den Star aufpassen, dabei würde ihm Lilly, die Tochter des Direktors und Freundin von Max, gerne helfen, ist sie doch eine glühende Verehrerin von Merelli. Natürlich ist sie nicht die Einzige, die dem Opernstar gefallen will, da ist noch die Operndiva Diana und Julia, Vorsitzende der Operngilde. Dies macht seine Frau Maria noch eifersüchtiger und sie verläßt ihn. Merelli ist verzweifelt und nimmt eine Röhre Pillen. Dies entdeckt Max und glaubt, Merelli hätte das Zeitliche gesegnet. Der Direktor reagiert schnell, denn die Vorstellung darf auf keinen Fall platzen. Er setzt Max statt Merelli als Otello ein. Doch dann wacht der richtige Otello wieder auf ……. und eine Verwechslung jagt die andere.

Weitere Infos auch unter www.theaterthalgau.at.



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Weblinks

Quelle