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Die [[Schnalzervereinigung Rupertiwinkel e.V.]], [[1957]] im bayerischen [[Saaldorf]] gegründet, erkennt nur Schnalzergruppen aus dieser Region an. Die Vereinigung vertritt die Interessen aller Aperschnalzer aus Salzburg und Bayern. Wobei "Rupertiwinkel" eine relativ junge Bezeichnung für alte Salzburger Gebiete ist. Sie wurden nach dem Napoleonischen Krieg, von [[1816]] (bis 1972) zum bayerischen Landkreis [[Laufen an der Salzach]], [[Tittmoning]] und [[Waging am See]]. Der Name setzte sich erst in den Jahren des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] durch, als die Vereinigung "[[Heimatfreunde des Rupertiwinkels]]" gegründet wurde. Der Name bezieht sich auf den Patron Salzburgs, den Heiligen [[Rupert]], und bezeichnet jene gewachsene Kulturlandschaft links von Saalach und Salzach, die bis zu dessen Ende ([[Säkularisierung]]) zum [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]] gehört hatte und beim Wiener Kongress, mit der Neugliederung Europas endgültig zu Bayern kam.''
 
Die [[Schnalzervereinigung Rupertiwinkel e.V.]], [[1957]] im bayerischen [[Saaldorf]] gegründet, erkennt nur Schnalzergruppen aus dieser Region an. Die Vereinigung vertritt die Interessen aller Aperschnalzer aus Salzburg und Bayern. Wobei "Rupertiwinkel" eine relativ junge Bezeichnung für alte Salzburger Gebiete ist. Sie wurden nach dem Napoleonischen Krieg, von [[1816]] (bis 1972) zum bayerischen Landkreis [[Laufen an der Salzach]], [[Tittmoning]] und [[Waging am See]]. Der Name setzte sich erst in den Jahren des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] durch, als die Vereinigung "[[Heimatfreunde des Rupertiwinkels]]" gegründet wurde. Der Name bezieht sich auf den Patron Salzburgs, den Heiligen [[Rupert]], und bezeichnet jene gewachsene Kulturlandschaft links von Saalach und Salzach, die bis zu dessen Ende ([[Säkularisierung]]) zum [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]] gehört hatte und beim Wiener Kongress, mit der Neugliederung Europas endgültig zu Bayern kam.''
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''Geschnalzt wird nur zwischen [[Weihnachten]] (Stefanitag) und der Fastenzeit. Geschnalzt wird mit der "Goaßl", einem Holzstiel und einem bis zu 3,50 Meter langen Hanfseil, das sich verjüngt und mit Pech eingelassen ist. Am Ende der Goaßl ist der Bast befestigt, der bei einer schnellen Richtungsänderung (Überschallgeschwindigkeit) knallt. Geschnalzt wird in Passen, das sind Gruppen bis zu neun Personen; inzwischen gehören auch viele Mädchen und junge Frauen zu den Passen. Der vorne stehende Aufdreher leitet das Schnalzen ein mit dem Ruf "aufdrahi, oani, zwoa, drei, dahin geht’s". Es ist sehr schwierig und braucht viel Übung, bis alle Schnalzer im gleichen Takt schnalzen können, denn jeder Rhythmusfehler ist zu hören. Der perfekte Rhythmus, der gleichmäßige Takt und die Lautstärke sind die Grundlagen der preisrichterlichen Bewertung (sieben Preisrichter) der Schnalzer-Wettbewerbe, die in und zwischen den Ortschaften stattfinden.''
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''Geschnalzt wird nur zwischen [[Weihnachten]] ([[Stephanitag]]) und der Fastenzeit. Geschnalzt wird mit der "Goaßl", einem Holzstiel und einem bis zu 3,50 Meter langen Hanfseil, das sich verjüngt und mit Pech eingelassen ist. Am Ende der Goaßl ist der Bast befestigt, der bei einer schnellen Richtungsänderung (Überschallgeschwindigkeit) knallt. Geschnalzt wird in Passen, das sind Gruppen bis zu neun Personen; inzwischen gehören auch viele Mädchen und junge Frauen zu den Passen. Der vorne stehende Aufdreher leitet das Schnalzen ein mit dem Ruf "aufdrahi, oani, zwoa, drei, dahin geht’s". Es ist sehr schwierig und braucht viel Übung, bis alle Schnalzer im gleichen Takt schnalzen können, denn jeder Rhythmusfehler ist zu hören. Der perfekte Rhythmus, der gleichmäßige Takt und die Lautstärke sind die Grundlagen der preisrichterlichen Bewertung (sieben Preisrichter) der Schnalzer-Wettbewerbe, die in und zwischen den Ortschaften stattfinden.''
    
==Ergebnisse==
 
==Ergebnisse==