Steinbruch am Kapuzinerberg: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | * [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18700709&seite=1&query=text%22steinbruch%22 ANNO], Salzburger Zeitung, 9. Juli 1870, Seite 1 | + | * [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18700709&seite=1&query=text%22steinbruch%22 ANNO], Salzburger Zeitung, 9. Juli 1870, Seite 1 |
* Plan der Stadt Salzburg, 1811 | * Plan der Stadt Salzburg, 1811 | ||
Version vom 12. Dezember 2019, 15:55 Uhr
Der ehemalige Steinbruch am Kapuzinerberg befand sich außerhalb der alten Stadtgrenze an der Nordflanke des Kapuzinerbergs an der 'Gnigler Straße', heute gelegen im Stadtteil Schallmoos innerhalb des Stadtgebietes von Salzburg.
Geschichte
Die Nordflanke des Kapuzinerberges besteht aus Dolomitgestein.[1] Dieses harte und poröse Gestein eignet sich zur Herstellung von Bau- oder Sumpfkalk durch das Kalkbrennen. Seit wann der Kalksteinbruch am Kapuzinerberg genutzt wurde, ist durch Urkunden nicht bekannt. Das große Ausmaß der Abbaumulde und die Nähe zu Stadt als produktives Baugebiet lässt jedoch auf einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten schließen.
Nachdem der Kalksteinbruch um 1800 aufgelassen worden war, wurde das Gelände lange Zeit nicht genutzt.
Heute steht an der ehemaligen Abbaustelle die Feuerwache Schallmoos.
Ein zweiter Steinbruch lag an der Ostseite, an der heutigen Fürbergstraße
Quellen
- ANNO, Salzburger Zeitung, 9. Juli 1870, Seite 1
- Plan der Stadt Salzburg, 1811
Einzelnachweis
- ↑ Schautafel am Kapuzinerberg