Prangerschützen Elsbethen: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Prangerschützen Elsbethen''' sind ein Schützenverein aus [[Elsbethen]].
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Die '''Prangerschützen Elsbethen''' sind ein Schützenverein in der [[Flachgau]]er Gemeinde.
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== Über den Verein ==
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Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, kirchliche und weltliche Feste durch das Schießen des [[Prangerstutzen]]s auszuschmücken und die Traditionen sowie die Gebräuche Salzburgs hochleben und weiter bestehen zu lassen.
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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Das Gründungsjahr der Schützen lässt sich nicht genau eruieren, doch kann man eine erste indirekte Erwähnung über das „prunkvolle“ Feiern von kirchlichen Festen in Elsbethen in einer Beschreibung der Stadtpfarre Hallein zum hl. Anton (1690 bis 1750) finden.  
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Das Gründungsjahr der Schützen lässt sich nicht genau eruieren, doch kann man eine erste indirekte Erwähnung über das "prunkvolle" Feiern von kirchlichen Festen in Elsbethen in einer Beschreibung der [[Pfarre  Hallein|Stadtpfarre Hallein]] zum hl. Anton (1690 bis 1750) finden.  
  
Im 18. Jahrhundert lassen sich fixe  Belege für die Existenz des Vereines finden. So wurde im Jahr [[1733]] beim bürgerlichen Riemenmeister Johann Georg Pürgl in Salzburg ein „lederner, starker Pulversack zur sicheren Aufbewahrung des Schießpulvers“ angeschafft. In einem Jahr zwischen 1806 und 1808 erhielten die damaligen Schützen „Elsbethen-Stanzinghof“ von [[Kaiser Franz I.]] eine Fahne, die noch heute im Besitz der Schützen ist.
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Im [[18. Jahrhundert]] lassen sich fixe  Belege für die Existenz des Vereines finden. So wurde im Jahr [[1733]] beim bürgerlichen Riemenmeister Johann Georg Pürgl in Salzburg ein "lederner, starker Pulversack zur sicheren Aufbewahrung des Schießpulvers" angeschafft. In einem Jahr zwischen 1806 und 1808 erhielten die damaligen Schützen "Elsbethen-Stanzinghof" von Kaiser [[Franz I.]] eine Fahne, die noch heute im Besitz der Schützen ist.
  
 
Mit dem Beginn des 2. Weltkriegs wurde der Verein aufgelöst. Der Verein wurde [[1946]] von Franz Haslauer wiedergegründet, der 42 Jahre lang  das Amt des Hauptmannes bekleidete.  
 
Mit dem Beginn des 2. Weltkriegs wurde der Verein aufgelöst. Der Verein wurde [[1946]] von Franz Haslauer wiedergegründet, der 42 Jahre lang  das Amt des Hauptmannes bekleidete.  
  
 
Von [[21. August|21]]. bis [[23. August]] [[1998]] feierten die Prangerschützen Elsbethen ihr  275-jähriges Bestehen. Heute hat der Verein 63 aktive Mitglieder darunter zwei Marketenderinnen, seit [[2006]] ist Franz Brandauer jun. Schützenhauptmann.
 
Von [[21. August|21]]. bis [[23. August]] [[1998]] feierten die Prangerschützen Elsbethen ihr  275-jähriges Bestehen. Heute hat der Verein 63 aktive Mitglieder darunter zwei Marketenderinnen, seit [[2006]] ist Franz Brandauer jun. Schützenhauptmann.
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==Uniform==
 
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[[1962]] wurde von Franz Haslauer auch die einheitliche Uniformierung der Schützen eingeführt, da diese davor individuell gekleidet waren.
 
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* schwarze Haferlschuhe mit Schnallen
 
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*Die Uniformen der Hauptmänner werden mit goldenem Eichenlaub und goldenen Applikationen hervorgehoben.  
 
*Die Uniformen der Hauptmänner werden mit goldenem Eichenlaub und goldenen Applikationen hervorgehoben.  
==Prangerschützen==
 
Seit wann das „Prangerschießen“ zur Ausschmückung von [[Fronleichnam]]sprozessionen in Gebrauch kam, lässt sich nicht genau datieren,nahm jedoch sicher im Barock in der Zeit der prunkliebenden Fürsterzbischöfe Salzburgs  seinen Anfang. Die Prangerschützen sollte neben der visuellen Sichtbarmachung der Macht der Kirche auch ein akustisches Zeichen setzen.
 
  
„Prangerschützen“ hatten seit jeher eine ausschmückende Rolle bei Festen inne. Anders als z. B. die Tiroler Schützen haben sie sich nicht aus der Landesverteidigung heraus entwickelt. Prangerstutzen konnten und wurden nie als Waffe eingesetzt werden, sondern sie sind seit jeher ein reines "Lärmbrauchtumsgerät".
 
 
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Datei:Prangerschützen Elsbethen bei der Festteilnahme in Thalgau im Jahr 2014.jpg|Prangerschützen Elsbethen bei der Festteilnahme in Thalgau im Jahr 2014
 
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==Quelle==
 
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[https://www.schuetzen-elsbethen.at/ Prangerschützen Elsbethen]
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[[Kategorie:Verein (Volkskultur)]]
 
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[[Kategorie:Schützen|Elsbethen]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Elsbethen]]
 

Aktuelle Version vom 5. November 2025, 09:34 Uhr

Prangerschützen Elsbethen
Auftritt beim Bauernherbstfestival in der Red Bull Arena

Die Prangerschützen Elsbethen sind ein Schützenverein in der Flachgauer Gemeinde.

Über den Verein

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, kirchliche und weltliche Feste durch das Schießen des Prangerstutzens auszuschmücken und die Traditionen sowie die Gebräuche Salzburgs hochleben und weiter bestehen zu lassen.

Geschichte

Das Gründungsjahr der Schützen lässt sich nicht genau eruieren, doch kann man eine erste indirekte Erwähnung über das "prunkvolle" Feiern von kirchlichen Festen in Elsbethen in einer Beschreibung der Stadtpfarre Hallein zum hl. Anton (1690 bis 1750) finden.

Im 18. Jahrhundert lassen sich fixe Belege für die Existenz des Vereines finden. So wurde im Jahr 1733 beim bürgerlichen Riemenmeister Johann Georg Pürgl in Salzburg ein "lederner, starker Pulversack zur sicheren Aufbewahrung des Schießpulvers" angeschafft. In einem Jahr zwischen 1806 und 1808 erhielten die damaligen Schützen "Elsbethen-Stanzinghof" von Kaiser Franz I. eine Fahne, die noch heute im Besitz der Schützen ist.

Mit dem Beginn des 2. Weltkriegs wurde der Verein aufgelöst. Der Verein wurde 1946 von Franz Haslauer wiedergegründet, der 42 Jahre lang das Amt des Hauptmannes bekleidete.

Von 21. bis 23. August 1998 feierten die Prangerschützen Elsbethen ihr 275-jähriges Bestehen. Heute hat der Verein 63 aktive Mitglieder darunter zwei Marketenderinnen, seit 2006 ist Franz Brandauer jun. Schützenhauptmann.

Uniform

1962 wurde von Franz Haslauer auch die einheitliche Uniformierung der Schützen eingeführt, da diese davor individuell gekleidet waren.

  • schwarzer Filzhut mit grüner Hutschnur und schwarzem Hahnfederbusch der von einer goldenen Messinggranate gehalten wird
  • weißes Hemd, schwarze, mit Blumen bestickte Samtweste und eine weinrote Krawatte mit gekreuztem Prangerstutzenmotiv
  • grüner Lodenrock mit Hirschhornknöpfen, Eichenlaub als Kragenzier
  • schwarze Lodenhose mit grünem Zierstreifen
  • schwarze Haferlschuhe mit Schnallen
  • Die Uniformen der Hauptmänner werden mit goldenem Eichenlaub und goldenen Applikationen hervorgehoben.

Bilder

Quelle