Schachl Gebirgsholz GmbH: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Sägewerk wurde [[1936]] in Abtenau in einem Gebiet mit zahlreichen Gebirgswäldern gegründet. Durch ständige Vergrößerung des Unternehmens wurde es zu einem der führenden Sägewerke Österreichs.  
 
Das Sägewerk wurde [[1936]] in Abtenau in einem Gebiet mit zahlreichen Gebirgswäldern gegründet. Durch ständige Vergrößerung des Unternehmens wurde es zu einem der führenden Sägewerke Österreichs.  
  
Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, mit traditionelle Holzverarbeitung und moderner Technik hochwertige Produkte herzustellen.  
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Das Unternehmen spezialisierte sich darauf, mit traditioneller Holzverarbeitung und moderner Technik hochwertige Produkte herzustellen.  
  
Die Kapazität des Sägewerks betrug 2008 über 100.000 m³ und im Hobelwerk ber 40.000 m³ Hobelware produziert. Im Säge- und Hobelwerk sind 89 Leute beschäftigt.
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Schicksalsjahr 2008. Die Kapazität des Sägewerks betrug im Jahr [[2008]] über 100 000 m³ und im Hobelwerk wurde über 40 000 m³ Hobelware produziert. Im Säge- und Hobelwerk waren 89 Leute beschäftigt.
  
==Wirtschaftliche Entwicklung==
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Die Schachl Gebirgsholz GmbH gehörte 2008 zu 51 Prozent der ''Pfister Consulting GmbH'' und zu 49 Prozent der ''Invest AG'', die zur Raiffeisenlandesbank Oberösterreich gehörte. Das Unternehmen war mit 37 Prozent an der SI-Holzindustrie und mit zehn Prozent an der Firestixx-Salzburg-Pellets-Produktion in Abtenau beteiligt.
Die {{PAGENAME}} gehörte 2008 zu 51 Prozent der ''Pfister Consulting GmbH'' und zu 49 Prozent der ''Invest AG'', die zur Raiffeisenlandesbank Oberösterreich gehört. Das Unternehmen ist mit 37 Prozent an der SI-Holzindustrie und mit zehn Prozent an der Firestixx-Salzburg-Pellets-Produktion in Abtenau beteiligt.
 
  
Windwurfschäden, der Preisverfall in den USA, eingebrochene Exportmärkte wie Italien und Deutschland und eine alte Steuerschuld, die nach einer Betriebsprüfung zu Tage kam, waren die wesentlichen Gründe, dass das Unternehmen am [[29. Oktober]] [[2008]] beim [[Landesgericht Salzburg]] Konkurs anmelden musste.
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Windwurfschäden, der Preisverfall in den [[USA]], eingebrochene Exportmärkte wie [[Italien]] und [[Deutschland]] und eine alte Steuerschuld, die nach einer Betriebsprüfung zu Tage gekommen war, waren die wesentlichen Gründe dafür, dass das Unternehmen am [[29. Oktober]] [[2008]] beim [[Landesgericht Salzburg]] Konkurs anmelden musste.
  
Es ist dies mit einer Verschuldung von 22,6 Mill. Euro die größte Firmenpleite 2008 in Salzburg. 146 Gläubiger und 89 Mitarbeiter sind betroffen. Die Hausbank, die [[Salzburger Landeshypothekenbank]], ist an einer Auffanglösung und Fortführung des Betriebes interessiert. Von der Insolvenz ist auch das Biomasse-Heizkraftwerk der [[Salzburg AG]] betroffen, das erst [[2005]] auf dem Firmengelände eröffnet nach einer Investition von 3,8 Mill. Euro.
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Es war dies mit einer Verschuldung von 22,6 Mill. Euro die größte Firmenpleite des Jahres in Salzburg. 146 Gläubiger und 89 Mitarbeiter waren betroffen. Die Hausbank, die [[Landeshypothekenbank Salzburg|Salzburger Landeshypothekenbank]], war an einer Auffanglösung und Fortführung des Betriebes interessiert. Von der Insolvenz war auch das Biomasse-Heizkraftwerk der [[Salzburg AG]] betroffen, das erst [[2005]] nach einer Investition von 3,8 Mill. Euro auf dem Firmengelände eröffnet worden war.
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
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* www.schachl-holz.at (abgerufen Oktober 2008), Link war bei einer Überprüfung am 8. Juli 2023 nicht mehr abrufbar
 
* Berichterstattung in den [[Salzburger Nachrichten]]
 
* Berichterstattung in den [[Salzburger Nachrichten]]
  
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[[Kategorie:Wirtschaft (Geschichte)]]
 
[[Kategorie:Unternehmen]]
 
[[Kategorie:Unternehmen]]
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[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]
 
[[Kategorie:Tennengau]]
 
[[Kategorie:Tennengau]]
 
[[Kategorie:Abtenau]]
 
[[Kategorie:Abtenau]]

Aktuelle Version vom 8. Juli 2023, 21:18 Uhr

Die Schachl Gebirgsholz GmbH war ein Unternehmen im Tennengau und erzeugte verschiedene Produkte aus Holz.

Geschichte

Das Sägewerk wurde 1936 in Abtenau in einem Gebiet mit zahlreichen Gebirgswäldern gegründet. Durch ständige Vergrößerung des Unternehmens wurde es zu einem der führenden Sägewerke Österreichs.

Das Unternehmen spezialisierte sich darauf, mit traditioneller Holzverarbeitung und moderner Technik hochwertige Produkte herzustellen.

Schicksalsjahr 2008. Die Kapazität des Sägewerks betrug im Jahr 2008 über 100 000 m³ und im Hobelwerk wurde über 40 000 m³ Hobelware produziert. Im Säge- und Hobelwerk waren 89 Leute beschäftigt.

Die Schachl Gebirgsholz GmbH gehörte 2008 zu 51 Prozent der Pfister Consulting GmbH und zu 49 Prozent der Invest AG, die zur Raiffeisenlandesbank Oberösterreich gehörte. Das Unternehmen war mit 37 Prozent an der SI-Holzindustrie und mit zehn Prozent an der Firestixx-Salzburg-Pellets-Produktion in Abtenau beteiligt.

Windwurfschäden, der Preisverfall in den USA, eingebrochene Exportmärkte wie Italien und Deutschland und eine alte Steuerschuld, die nach einer Betriebsprüfung zu Tage gekommen war, waren die wesentlichen Gründe dafür, dass das Unternehmen am 29. Oktober 2008 beim Landesgericht Salzburg Konkurs anmelden musste.

Es war dies mit einer Verschuldung von 22,6 Mill. Euro die größte Firmenpleite des Jahres in Salzburg. 146 Gläubiger und 89 Mitarbeiter waren betroffen. Die Hausbank, die Salzburger Landeshypothekenbank, war an einer Auffanglösung und Fortführung des Betriebes interessiert. Von der Insolvenz war auch das Biomasse-Heizkraftwerk der Salzburg AG betroffen, das erst 2005 nach einer Investition von 3,8 Mill. Euro auf dem Firmengelände eröffnet worden war.

Quellen

  • www.schachl-holz.at (abgerufen Oktober 2008), Link war bei einer Überprüfung am 8. Juli 2023 nicht mehr abrufbar
  • Berichterstattung in den Salzburger Nachrichten