Anbetung der Hirten (Gemälde): Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 31. März 2020, 16:19 Uhr

Begriffsklärung
Dieser Artikel behandelt das Gemälde Anbetung der Hirten. Einen Artikel über ein gleichnamiges Pacificale findest du unter Anbetung der Hirten (Pacificale).
Stille Nacht Marke 2010 mit dem Motiv "Anbetung der Hirten (Gemälde)"

Die Anbetung der Hirten ist der Name des Hochaltarbildes in der Dekanatskirche zum hl. Antonius Einsiedler, der Stadtpfarrkirche von Hallein.

Der Maler

Andreas Nesselthaler, der letzte fürsterzbischöfliche Hofmaler Salzburgs unter Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo hatte es 1799 gemalt und wurde am Pfingstsonntag in der Halleiner Kirche aufgehängt. 500 Gulden bekam er dafür, 200 stammten (angeblich) vom Erzbischof selbst, 200 brachte die Halleiner Bürgerschaft auf und der Rest kam von anderen Spenden zusammen.

Das Bild

Es ist mit den Maßen 349 x 185 cm ein schmales Hochformatsbild. In der linken Bildhälfte ist die heilige Familie dargestellt, in der Rechten die herbeikommenden Hirten. Ein Schaf mit gebundenen Füßen liegt am Boden, über den Personen schwebende Engel. Mit Ausnahme des Strohs in der Krippe und dem Eselskopf gibt das Bild keinen Hinweis auf einen Stall und ob sich die Darstellung in einem Innenraum (was anzunehmen ist) abspielt oder im Freien. Das Lamm, das der Hirte rechts im Bild mit sich trägt, weist bereist auf den Opfertod Christi hin (und dies bei seiner Geburtsszene).

Quelle