Kunstwerk Schmied am Amboss: Unterschied zwischen den Versionen
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Wir wissen nicht, ob der Künstler sich zusätzlich mythologische oder örtliche Gedanken gemacht und nicht oder ob [[Carl Steiner]] sich darüber Gedanken gemacht hatte. Ursprünglich waren auch Figuren von Dachdecker, Tischler, Landwirt und Koch im Rahmen dieser Auslage zu sehen. Da es nicht denkbar ist, dass es nach 1900 etwa Bauern mitten in der Salzburger Altstadt gegeben hatte, dürften die übrigen Figuren seinerzeit allgemein auf die Vielfalt Salzburger Handwerksberufe (einschl. der Bauern) hingewiesen haben. Auch war das Unternehmen Steiner mehr auf Eisen ausgerichtet als auf den Transport möglicher Salzburger Geschichte. | Wir wissen nicht, ob der Künstler sich zusätzlich mythologische oder örtliche Gedanken gemacht und nicht oder ob [[Carl Steiner]] sich darüber Gedanken gemacht hatte. Ursprünglich waren auch Figuren von Dachdecker, Tischler, Landwirt und Koch im Rahmen dieser Auslage zu sehen. Da es nicht denkbar ist, dass es nach 1900 etwa Bauern mitten in der Salzburger Altstadt gegeben hatte, dürften die übrigen Figuren seinerzeit allgemein auf die Vielfalt Salzburger Handwerksberufe (einschl. der Bauern) hingewiesen haben. Auch war das Unternehmen Steiner mehr auf Eisen ausgerichtet als auf den Transport möglicher Salzburger Geschichte. | ||
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Aktuelle Version vom 16. Mai 2024, 19:01 Uhr
Der "Schmied am Amboss" ist ein 1928 für auf die dortige Eisenhandlung Carl Steiner & Comp. gestaltetes Kunstwerk, das sich in der Altstadt der Stadt Salzburg zwischen den Häusern Judengasse Nr. 5 und Nr. 7 in etwa 2,20 Metern Höhe an der Fassade befindet.
Geschichte
1929 befand sich in der Judengasse 5–7 die Carl Steiner & Co. A.-G. Eisengroßhandlung[1]. In diesem Jahr wurde eine vom Architekten Georg Schmiedhammer geplante Neugestaltung der Auslagenfront umgesetzt. Die schmiedeeisernen Arbeiten an der Auslage waren von Schlossermeister Mainx ausgeführt worden.[2] Wie der Salzburger Chronik vom 12. Juni 1929 zu entnehmen ist, wurde diese Darstellung im Zuge dieser Auslagen-Neugestaltung der Eisengroßhandlung Carl Steiner von Anton Angermayer gefertigt, der 1927 die gleichnamige keramische Werkstätte von Eberschwang in Oberösterreich gründete. Angermayer war Hafner und Keramiker. Die Darstellung weist symbolhaft auf die dortige Eisenhandlung hin und führt hier zeitgemäß die Idee der Zunftzeichen früherer Jahrhunderte weiter.
Wir wissen nicht, ob der Künstler sich zusätzlich mythologische oder örtliche Gedanken gemacht und nicht oder ob Carl Steiner sich darüber Gedanken gemacht hatte. Ursprünglich waren auch Figuren von Dachdecker, Tischler, Landwirt und Koch im Rahmen dieser Auslage zu sehen. Da es nicht denkbar ist, dass es nach 1900 etwa Bauern mitten in der Salzburger Altstadt gegeben hatte, dürften die übrigen Figuren seinerzeit allgemein auf die Vielfalt Salzburger Handwerksberufe (einschl. der Bauern) hingewiesen haben. Auch war das Unternehmen Steiner mehr auf Eisen ausgerichtet als auf den Transport möglicher Salzburger Geschichte.
Quellen
- Quelle ist der Originalartikel, der ursprünglich von einem nun anonymen Benutzer als erster Bearbeiter erstellt wurde. Näheres siehe → hier.
- Dr. Reinhard Medicus (im Originalartikel)
- Benutzer:Peter Krackowizer (im Originalartikel)
Einzelnachweise
- ↑ ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 21. August 1928, Seite 12
- ↑ ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 12. Juni 1929, Seite 4