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Fürsterzbischof [[Eberhard III. von Neuhaus|Eberhard III.]] erließ für Lichtenwald im Jahr [[1408]] die gleiche Rechtsordnung, die schon seit [[1353]] für [[Rann (Brežice)|Rann]] gegolten hatte. Im [[Ungarischer Krieg|Ungarischen Krieg]] besetzten ungarische Truppen Lichtenwald, das aber [[1490]] von Truppen [[Maximilian I.|Maximilians I.]] zurückerobert wurden. [[1494]] wurde das Gebiet wieder an Salzburg zurückgegeben. Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] verkaufte die Herrschaft Lichtenwald [[1595]] gemeinsam mit anderen [[Auswärtige Herrschaften|auswärtigen Besitzungen]] an Innozent Moscon zum Thurm am Hardt und auf Gurkfeld. | Fürsterzbischof [[Eberhard III. von Neuhaus|Eberhard III.]] erließ für Lichtenwald im Jahr [[1408]] die gleiche Rechtsordnung, die schon seit [[1353]] für [[Rann (Brežice)|Rann]] gegolten hatte. Im [[Ungarischer Krieg|Ungarischen Krieg]] besetzten ungarische Truppen Lichtenwald, das aber [[1490]] von Truppen [[Maximilian I.|Maximilians I.]] zurückerobert wurden. [[1494]] wurde das Gebiet wieder an Salzburg zurückgegeben. Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] verkaufte die Herrschaft Lichtenwald [[1595]] gemeinsam mit anderen [[Auswärtige Herrschaften|auswärtigen Besitzungen]] an Innozent Moscon zum Thurm am Hardt und auf Gurkfeld. | ||
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Aktuelle Version vom 14. Januar 2026, 14:23 Uhr
Sevnica (deutsch Lichtenwald) ist eine Stadt in Slowenien.
Salzburgbezug
Durch einen Grundtausches zwischen Gräfin Hemma von Gurk[1][2] und dem Salzburger Erzbischof Baldwin konnte das Erzstift reichen Besitz an der Save erwerben. Sevnica dürfte wahrscheinlich eine planmäßige Gründung unter Erzbischof Eberhard II. gewesen sein. 1256 wurde Lichtenwald erstmals urkundlich erwähnt und seit 1275 von einem Salzburger Amtmann verwaltet. 1322 ist die junge Siedlung bereits als Markt mit eigenem Gericht in der Burg erwähnt. Zur Herrschaft gehörten rund 50 Dörfer mit zahlreichen bewirtschafteten Bauernhöfen, die Grundabgaben in Geldzins und Naturalien an den Salzburger Verwalter abliefern mussten.
Fürsterzbischof Eberhard III. erließ für Lichtenwald im Jahr 1408 die gleiche Rechtsordnung, die schon seit 1353 für Rann gegolten hatte. Im Ungarischen Krieg besetzten ungarische Truppen Lichtenwald, das aber 1490 von Truppen Maximilians I. zurückerobert wurden. 1494 wurde das Gebiet wieder an Salzburg zurückgegeben. Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau verkaufte die Herrschaft Lichtenwald 1595 gemeinsam mit anderen auswärtigen Besitzungen an Innozent Moscon zum Thurm am Hardt und auf Gurkfeld.
Quelle
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Lichtenwald (Sevnica)"
Einzelnachweise
- ↑ siehe EnnstalWiki → enns:Hemma von Gurk
- ↑ Verlinkung(en) mit "enns:" beginnend führ(t)en zu Artikeln, meist mit mehreren Bildern, im EnnstalWiki, einem Schwesterwiki des SALZBURGWIKIs