Josef Mauracher (Orgelbauer): Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 10. Februar 2019, 09:10 Uhr

Josef Mauracher (* 2. Februar 1845 in Zell am Ziller, Tirol; † 5. Februar 1907 in St. Florian, Oberösterreich) war ein Orgelbauer aus der berühmten Orgelbauerfamilie Mauracher.

Leben und Werk

Josef Mauracher war der älteste der drei Söhne des Orgelbauers Matthäus Mauracher I..

Er entwickelte eine Hängeventillade (Registerkanzellen mit hängenden Ventilen und horizontalem Hebelverschluss), die ab 1870 erprobt und ab 1878 im väterlichen Betrieb verwendet wurde.

Josef gründete 1880 im Jagdschlösschen Hohenbrunn bei St. Florian eine eigene Werkstatt. Am 16. März 1891 wurde ihm der Titel eines k. u. k. Hoforgelbauers verliehen.

Nach seinem Tod wurde der Betrieb einige Monate vom Bruder Matthäus, dann von der Witwe fortgeführt, schließlich von den Söhnen Matthäus III. (* 1885; † 1954) und Anton (* 1896; † 1962) unter der Firma „Gebrüder Mauracher” gemeinsam geführt.

In der Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz[1][2] in Hall im Ennstal steht eine einmanualige Orgel mit Pedal und sechs Registern.

Literatur

  • Anton Seydler, Josef Mauracher † . In: Zeitschrift für Orgel-, Harmonium- und Instrumentenbau 5, 1907, S. 9 f.
  • siehe auch den Artikel „Mauracher

Quellen

Fußnoten

  1. siehe Ennstalwiki → enns:Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz in Hall
  2. Verlinkung(en) mit "enns:" beginnend führ(t)en zu Artikeln, meist mit mehreren Bildern, im EnnstalWiki, einem Schwesterwiki des SALZBURGWIKIs