Stadtpfarrkirche Maria Hilf: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Otto Laschensky]] und [[Jacob Götz]], der Erbauer der [[Christuskirche|evangelischen Christuskirche]], fertigten im historisierenden neoromanischen Stil die Baupläne der Kirche. [[1858]] wurden dann die Leopoldskroner Kirche "Maria Hilf" und im gleichen Jahr auch der Friedhof von Leopoldskroner Moos feierlich eingeweiht. Am [[26. September]] 1858 wurde die Kirche von [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Josef von Tarnóczy]] geweiht. Den Hochaltar schuf der Bildhauer [[Johann Scheidl]], das Bild Marienkrönung im Apsisgewölbe malte [[Sebastian Stief]]. | [[Otto Laschensky]] und [[Jacob Götz]], der Erbauer der [[Christuskirche|evangelischen Christuskirche]], fertigten im historisierenden neoromanischen Stil die Baupläne der Kirche. [[1858]] wurden dann die Leopoldskroner Kirche "Maria Hilf" und im gleichen Jahr auch der Friedhof von Leopoldskroner Moos feierlich eingeweiht. Am [[26. September]] 1858 wurde die Kirche von [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Josef von Tarnóczy]] geweiht. Den Hochaltar schuf der Bildhauer [[Johann Scheidl]], das Bild Marienkrönung im Apsisgewölbe malte [[Sebastian Stief]]. | ||
| − | Erwähnenswert ist das neuere, von [[Margarete Winkler]] gestaltete "Wasenkreuz", das an die Arbeit im Moor erinnert. | + | Erwähnenswert ist das neuere, von [[Margarete Winkler]] gestaltete "Wasenkreuz", das an die Arbeit im Moor erinnert, an der Fassade über dem Kircheneingang ein Marienbild (Fresko) von [[Leopoldine Wojtek|Poldi Wojtek]]. |
Bei der Kirche befindet sich der [[Friedhof Leopoldskroner Moos]]. | Bei der Kirche befindet sich der [[Friedhof Leopoldskroner Moos]]. | ||
Version vom 10. Januar 2019, 18:03 Uhr
Die Stadtpfarrkirche Maria Hilf befindet sich im Salzburger Stadtteil Leopoldskroner Moos. Sie ist die Stadtpfarrkirche der Stadtpfarre Salzburg-Leopoldskron-Moos.
Geschichte
Nachdem sich im 19. Jahrhundert immer mehr Bauern entlang der Moosstraße im Leopoldskroner Moor angesiedelt hatten und schließlich 700 Personen hier sesshaft wurden, wollten auch die Mösler zumindest ihre eigene bescheidene Kapelle besitzen.
Da kamen zwei Gönner den Leopoldskronern zu Hilfe und finanzierten wesentlich den heutigen stattlichen Kirchenbau: Maria Robinig von Rottenfeld und die bekannte Mäzenin Kaiserwitwe Karolina Augusta von Bayern (* 1792; † 1873). Eine Bäuerin stiftete gegenüber dem Marienbad den Bauplatz, so dass 1853 mit dem Kirchenbau begonnen werden konnte.
Otto Laschensky und Jacob Götz, der Erbauer der evangelischen Christuskirche, fertigten im historisierenden neoromanischen Stil die Baupläne der Kirche. 1858 wurden dann die Leopoldskroner Kirche "Maria Hilf" und im gleichen Jahr auch der Friedhof von Leopoldskroner Moos feierlich eingeweiht. Am 26. September 1858 wurde die Kirche von Fürsterzbischof Maximilian Josef von Tarnóczy geweiht. Den Hochaltar schuf der Bildhauer Johann Scheidl, das Bild Marienkrönung im Apsisgewölbe malte Sebastian Stief.
Erwähnenswert ist das neuere, von Margarete Winkler gestaltete "Wasenkreuz", das an die Arbeit im Moor erinnert, an der Fassade über dem Kircheneingang ein Marienbild (Fresko) von Poldi Wojtek.
Bei der Kirche befindet sich der Friedhof Leopoldskroner Moos.