Schloßwirt Anif: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 21. Oktober 2008, 19:01 Uhr

Datei:Schlosswirt Anif 02.jpg
Hauptfront vom Schlosswirt
Datei:Schlosswirt Anif.jpg
Detail Hauptfront mit alter Inschrift

Der Schloßwirt Anif in der Flachgauer Gemeinde Anif (noch immer mit ß auf dem Hotelschild) erhielt schon 1607 das Schankrecht.

Geschichte

Sieben Kilometer vom Stadtzentrum Salzburg entfernt liegt das weithin bekannte Hotel vor den Toren der Stadt in der Gemeinde Anif. Es war ursprünglich ein den Salzburger Erzbischöfen gehörendes Bauerngut. Die Namen aller Erbrechtsinhaber dieses Gutes sind seit etwa 1380 bekannt.

Der Besitzer des Wasserschloss Anif, Alois Graf von Arco-Steppberg kaufte 1843 den Gasthof. Er war der Bruder des Legenden umwobenen "Adlerjägers", dem Ludwig Ganghofer in seinem Roman "Schloß Hubertus" (mit scharfen ß) ein Denkmal setzte.

Schließlich erwarb Dr. Johannes Graf von Moy 1966 noch das dem Gasthof gegenüber liegende Gebäude, das Kramergütl (1606) und baute ihn in ein Gästehaus um. Eine wahre Institution wurden dann das Pächterehepaar Heimo und Hannelore Graf, deren Speisenkarten stets Schmankerl versprachen: Altsalzburger Knoblauchsuppe, hausgemachte Leberpastete, steirisches Schöpsernes, Zander in Krenrahmsauce, Schloßwirts Himbeernockerl und anderes. Darüber hinaus unterhielt Heimo Graf seine Gäste stets mit launischen Erzählungen aus der Geschichte Salzburgs und seines Hauses. Heimo Graf starb im Juli 2008.

Nach Heimo Graf waren Simone Ronacher und Franz Schafelner Pächter. Am 3. September 2008 übernimmt Josef Gassner den Betrieb, der von seiner Frau Petra geführt werden soll.

Quellen

  • 900 Jahre Festung Hohensalzburg, Landesfest 4. bis 12. Juni 1977, Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977
  • Salzburger Nachrichten, Kleinteil, 14. Juli 2008 "Es war eine sehr freundliche Übernahme"