Johann Schorn (Geigenbauer): Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 2. April 2018, 07:17 Uhr

Johann Schorn, auch Johannes Schorn, (* um 1658 in Fridolfing, † 27. Juli 1718 in Salzburg) war ein Lauten- und Geigenbauer.

Leben

Johann Schorn hatte seine erste Werkstatt vermutlich in Innsbruck. Von dort aus arbeitete er als Geigenmacher für Fürsterzbischof Max Gandolf von Kuenburg. 1713 wurde er, nach Vorschlag des damaligen Hofkapellmeisters Matthias Sigismund Biechteler, als „Hoff Lauten-und Geigenmacher“ an den Salzburger Hof verpflichtet. Es wird vermutet, dass er zusammen mit dem Salzburger Hofkapellmeister Heinrich Ignaz Franz Biber die Viola d’amore weiterentwickelt hat.

Am 11. August 1681 heiratete er Christina Bleisin. Die beiden Söhne aus dieser Ehe, Johann Paul Schorn und Johann Joseph Schorn, arbeiteten bei ihrem Vater in der Werkstatt mit, waren aber hauptsächlich Musiker. Johann Joseph Schorn war ab 1714 Cellist in der Salzburger Hofmusik.

Quelle