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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | Die in Wien lebende Margherita Spiluttini arbeitet seit [[1981]] als freischaffende Fotografin. Ihre Arbeit brachte ihr [[1998]] einen Lehrauftrag an der Universität für angewandte Kunst in Wien, später eine Gastprofessur an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung ein. In den Jahren [[1995]] bis [[1999]] und seit [[2008]] war sie Mitglied im Vorstand der Wiener Secession. Am [[22. Juli]] [[2009]] wurde sie in [[Salzburg]] mit dem [[Otto-Breicha-Preis für Fotokunst]] des [[Rupertinum]]s ausgezeichnet. | + | Die in Wien lebende Margherita Spiluttini arbeitet seit [[1981]] als freischaffende Fotografin. Ihre Arbeit brachte ihr [[1998]] einen Lehrauftrag an der Universität für angewandte Kunst in Wien, später eine Gastprofessur an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung ein. In den Jahren [[1995]] bis [[1999]] und seit [[2008]] war sie Mitglied im Vorstand der Wiener Secession. Am [[22. Juli]] [[2009]] wurde sie in [[Salzburg]] mit dem [[Otto-Breicha-Preis für Fotokunst]] des [[Museum Rupertinum|Museums Rupertinum]] ausgezeichnet. |
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| | ==Vorgestellt== | | ==Vorgestellt== |
| | Ohne Menschen sind die Landschaften und Stadtblicke. Weil aber eingegriffen wird in die Natur, so taucht in den Fotos von Margherita Spiluttini auch auf, was der Mensch tut. Sie lässt jedoch offen, worauf der Betrachter seinen Schwerpunkt legt: auf das menschliche Geschaffene oder das Naturgegebene. Und sie enthält sich jeder Wertung, ob sie die Veränderungen freundlich oder störend empfindet. | | Ohne Menschen sind die Landschaften und Stadtblicke. Weil aber eingegriffen wird in die Natur, so taucht in den Fotos von Margherita Spiluttini auch auf, was der Mensch tut. Sie lässt jedoch offen, worauf der Betrachter seinen Schwerpunkt legt: auf das menschliche Geschaffene oder das Naturgegebene. Und sie enthält sich jeder Wertung, ob sie die Veränderungen freundlich oder störend empfindet. |
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| − | Jedenfalls entwickelt sich bei Margherita Spiluttinis Bildern aus einem Nebeneinander, Übereinander oder Ineinander von Natur und Gebautem, von Eingriff und Zustand enorme Spannung. Das regt zum Denken an und macht Spiluttini zu einer der bedeutendsten Architekturfotografinnen der Gegenwart. Andererseits: "Sie als 'Architekturfotografin' zu bezeichnen wäre eine verkürzte Kategorisierung", sagt Margit Zuckriegl vom Rupertinum. | + | Jedenfalls entwickelt sich bei Margherita Spiluttinis Bildern aus einem Nebeneinander, Übereinander oder Ineinander von Natur und Gebautem, von Eingriff und Zustand enorme Spannung. Das regt zum Denken an und macht Spiluttini zu einer der bedeutendsten Architekturfotografinnen der Gegenwart. Andererseits: "Sie als 'Architekturfotografin' zu bezeichnen wäre eine verkürzte Kategorisierung", sagt Margit Zuckriegl vom Museum Rupertinum. |
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| | Margherita Spiluttini arbeitet nicht als dienende Fotografin, die für Architekten fotografiert, was diese zu Werbezwecken brauchen. Sie fotografiert Architektur nicht nur zu Dokumentarzwecken. Immer entscheide sie "ganz subjektiv, wo die Kamera stehe", welcher Blick ihr richtig vorkomme, sagte Spiluttini selbst. Allerdings sei es dabei für sie "sehr wichtig, viel von dem zu wissen", was sie abbilde. | | Margherita Spiluttini arbeitet nicht als dienende Fotografin, die für Architekten fotografiert, was diese zu Werbezwecken brauchen. Sie fotografiert Architektur nicht nur zu Dokumentarzwecken. Immer entscheide sie "ganz subjektiv, wo die Kamera stehe", welcher Blick ihr richtig vorkomme, sagte Spiluttini selbst. Allerdings sei es dabei für sie "sehr wichtig, viel von dem zu wissen", was sie abbilde. |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | *Salzburger Nachrichten (Bernhard Flieher) | + | *[[Salzburger Nachrichten]], ein Beitrag von [[Bernhard Flieher]] |
| | *Homepage der Künstlerin | | *Homepage der Künstlerin |
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